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Sahle-Wohnen: Hüpfen für den neuen Spielplatz

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Die Kinder der Sahle-Wohnanlage beteiligen sich am Wettbewerb um einen neuen Spielplatz. Foto: Roland Schriefer
Das Wohnungsunternehmen Sahle-Wohnen spendiert den drei Wohnanlagen mit den aktivsten Familien jeweils einen neuen Spielplatz. Auch die Kinder der Wohnanlage in der Josefstraße in Porz haben sich beworben.  Von
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„Kinder an die Macht“ war ein frommer Wunsch, den einst Pop-Star Herbert Grönemeyer in einem Lied forderte. Die Kinder der Sahle-Wohnanlage in der Josefstraße haben ihn jetzt aufgegriffen, um sich damit für einen neuen Spielplatz zu bewerben. Zu seinem 50-jährigen Bestehen hat das Wohnungsunternehmen aus Greven im Münsterland nämlich denjenigen Wohnanlagen mit den aktivsten Familien drei neue Spielplätze versprochen.

In der Josefstraße gibt es natürlich einen Spielplatz für die Kinder der dortigen 135 Wohnungen. „Der ist zwar nett, aber nicht perfekt“, gibt Kundenbetreuer Volker Hille zu. „Er liegt auf dem Dach der Tiefgarage und daher können dort keine großen Spielgeräte aufgestellt werden.“ Ein Grund für die Kinder, sich am Spielplatzwettbewerb zu beteiligen. Dafür haben sie ein Video gedreht, bei dem sie zum Lied von Grönemeyer um ihren Spielplatz hüpfen. Außerdem haben sie ein 15 Meter langes Transparent vorbereitet, auf dem sie ihren Wunsch nach einem neuen Spielplatz mit vielen bunten Spielgeräten aufgemalt haben. Am Ende des Videos halten die Kinder dann ihr Transparent vor der Skyline der Wohnanlage in die Höhe.

Ausstattung für den Spielplatz

Auf dem Spielplatz auf dem Dach der Tiefgarage können keine großen Klettergerüste aufgestellt werden.
Auf dem Spielplatz auf dem Dach der Tiefgarage können keine großen Klettergerüste aufgestellt werden.
Foto: Roland Schriefer

„Wenn die Kinder gewinnen, können sie sich auch die Ausstattung ihres Spielplatzes wünschen“, sagt Hille. Allerdings könne nicht jeder Wunsch erfüllt werden. Einige Kinder wollten eine Minigolf-Anlage, „und die geht leider nicht“. Aber ein Sandkasten, Basketball-Körbe und Klettergeräte seien in jedem Fall dabei, verspricht er.

Insgesamt sieben Wohnanlagen hätten sich an dem Wettbewerb beteilt, sagt Hille. „Aber selbst wenn wir nicht gewinnen, ist die Chance groß, dass wir bei der turnusmäßigen Erneuerung der Spielplätze als eine der ersten Wohnanlagen an der Reihe sind. Noch im Mai soll das Ergebnis des Wettbewerbs verkündet werden, sagt Jutta Morrien, Pressesprecherin des Unternehmens. „Mit dem Bau der neuen Spielplätze fangen wir spätestens im Juli an.“

Guter Ruf

Das Familienunternehmen Sahle verwaltet in ganz Köln mehr als 2800 Wohnungen, darunter 135 in der Josefstraße. „Wir sind aber auch in Finkenberg präsent und bauen gerade im Westhoven-Park an der Berliner Straße 113 neue Häuser“, sagt Hille. „Wir haben zur Zeit keinen Leerstand“, freut er sich. Das sei auch dem guten Ruf von Sahle-Wohnen zu verdanken und dem Engagement des Unternehmens in der gemeinnützigen Gesellschaft „Parea“, die nachbarschaftliches Miteinander und aktives Seniorenwohnen fördert.

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