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Stadtgymnasium: Ursache des Brandes weiter unklar

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Symbolbild Foto: dpa
Nach der Explosion im Porzer Stadtgymnasium in der Nacht des letzten Schultags ist die Brandursache immer noch nicht geklärt. Die Verwaltung ist im Neubau untergebracht. Einfluss auf den Schulalltag sollen die Schäden nicht haben.  Von
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Entwarnung gibt Ulrike Heuer, Leiterin des Kölner Schulverwaltungsamtes. Das Unglück, das in den letzten Tagen des vergangenen Jahres das Stadtgymnasium getroffen hat, habe keinen Einfluss auf den Schulalltag, sagte sie. „Der Unterricht konnte wie geplant am 7. Januar um neun Uhr beginnen.“

In der Nacht des letzten Schultages im Dezember war der Verwaltungstrakt der Schule durch eine Explosion stark beschädigt worden. „Das war erst ein Schock“, sagt Heuer. „Aber alle Meldungen, die mir vorliegen, besagen, dass der Schulbetrieb dadurch nicht betroffen ist.“

Die Räume der Schulverwaltung können zwar nicht mehr genutzt werden. „Aber das konnte intern organisiert werden“, sagt Heuser. „Wir haben die Verwaltung und das Lehrerzimmer im Neubau untergebracht“, ergänzt Renate Walter, die kommissarische Schulleiterin. Auch die für den Schulbetrieb unverzichtbare Kommunikation – Telefon und Computer – habe rechtzeitig zu Schulbeginn installiert werden können. „Leider ist das Schulsiegel bei der Explosion verbrannt“, sagt Heuer. Das sei natürlich besonders schade, da es ja für die Zeugnisse gebraucht werde.

Ermittlungen dauern an

Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt.
Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt.
Foto: Arton Krasniqi

Was mit dem beschädigten Gebäudeteil geschehen soll, ist unklar. „Die Brandermittler sind noch bei der Arbeit und bevor die nicht beendet ist, können wir nicht untersuchen, wie stark die Schäden sind“, sagt Engelbert Rummel, Leiter der städtischen Gebäudewirtschaft. Es könne zur Zeit nicht ausgeschlossen werden, das auch das Tragwerk des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen ist. „Das muss erst noch genau untersucht werden. Danach können wir erst entscheiden, ob das Gebäude saniert werden kann oder ersetzt werden muss.“ Die Gesellschaft, bei der das Schulgebäude versichert ist, habe einen sogenannten Naturalersatz angeboten. „Das bedeutet, dass der Schaden ohne große bürokratische Klippen reguliert werden kann“, sagt Rummel. Wenn es trotz allem eng wird im Stadtgymnasium, bieten sich Räume in der Grundschule Kupfergasse an. „Da haben wir noch Platz“, sagt Heuer.

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