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Tambourelli-Schul-Cup: Schottischer Federball erobert Schulen

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Spannende Spiele gab es bei den rechtsrheinischen Ausscheidungswettkämpfen des Kölner Tambourelli-Schul-Cups. Foto: Michael Heeg
Leichtathletik und klassische Ballsportarten bekommen an Schulen immer mehr Konkurrenz von bisher kaum bekannten Sportarten. Eine davon ist Tambourelli, eine Art Federball aus Schottland. Die meisten Schüler sind sofort begeistert.  Von
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Zündorf

Der Sportunterricht an Schulen nimmt immer neue Formen an. Waren früher noch Leichtathletik, Ballspiele oder Badminton bei den Schülern sehr beliebt, setzen sich mittlerweile immer ausgefallenere Sportarten durch. Der neuste Trend ist Tambourelli, eine abgewandelte Spielvariante des Tamburello. Das Interesse an der Schlagsportart ist sogar so groß, dass in diesem Jahr der Kölner Tambourelli-Schul-Cup ausgetragen wird. Die rechtsrheinischen Ausscheidungswettkämpfe fanden an der Johann-Amos-Comenius-Hauptschule in Zündorf statt.

Rund 90 Kinder von fünf Schulen nahmen an dem Turnier teil, bei dem in insgesamt drei Jahrgangsstufen die Sieger ermittelt wurden. Gespielt wurde die Doppel-Variante des Tambourelli. Außerdem waren bei den spannenden Partien zwölf Schiedsrichter im Einsatz, die ebenfalls von den Schülern gestellt wurden. „Es ist wirklich bemerkenswert, dass bereits bei der Vor-Ausscheidung so viele Teams mitmachen“, sagte Heiko Altemeier, Lehrer an der Johann-Amos-Comenius-Schule und Mitorganisator des Turniers.

Einfach zu lernen

Tambourelli kommt ursprünglich aus Schottland und wird dort bereits seit mehr als 40 Jahren gespielt. Als Spielgerät dient ein kreisrunder schaftloser Schläger, mit einer membranähnlichen Schlagfläche aus Nylon. Der Spieler muss mit Hilfe des Schlägers einen Federball auf die andere Seite des Netzes befördern. „Tambourelli weist deutlich Ähnlichkeiten zum Badminton auf, ist jedoch viel einfacher zu erlernen“, meinte Altemeier.

Gerade deshalb sind viele Lehrer sehr angetan von dem Spiel und beziehen es mehr und mehr in der Sportunterricht ein. Es erfordert wenig Platz, ist in kürzester Zeit erlernbar und führt bei den Schülern zu schnellen Erfolgserlebnissen. „Selbst die Jugendlichen, die weniger sportlich sind, haben beim Tambourelli eine Chance zu gewinnen“, erklärte Altemeier. Gefühl und Geschick seien ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Großes Finale am 30. April

Neben den Lehrern waren aber auch die Schüler von dem Spiel begeistert. Bei den Ausscheidungswettkämpfen in Zündorf kämpften die Teams mit viel Ehrgeiz um den Sieg. „Tambourelli ist total spannend, weil die Spiele immer sehr knapp ausgehen“, sagte Schüler Mehmet Dogan vom Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostheim.

Die beiden Erstplatzierten in den jeweiligen Jahrgangsstufen qualifizieren sich für das große Finale des Kölner Schul-Cups. Dieses wird am 30. April in der Albert-Schweitzer-Realschule in Köln-Ostheim ausgetragen.

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