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Unfall: Verkehrsrowdie zeigt „Hitlergruß“

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Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann mit südländischer Abstammung. Er hat eine Glatze und war zur Unfallzeit mit einer blauen kurzen Hose und einem ebenfalls blauen T-Shirt bekleidet. (Symbolbild: dpa) 
Bei einem Radunfall in Köln-Porz ist eine 64-Jährige erheblich verletzt worden. Doch anstatt zu helfen, beleidigte der Übeltäter herannahende Ersthelfer, zeigte mehrmals den „Hitlergruß“ und flüchtete danach von der Unfallstelle. Jetzt fahndet die Polizei.
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Am Sonntagnachmittag fuhr eine 64-jährige Frau aus Eschweiler zusammen mit ihrem Mann auf Fahrrädern in Richtung Porz-Mitte. Ein Unbekannter, ebenfalls auf dem Fahrrad, drängte das Paar ab, bis die Frau stürzte und dabei erheblich verletzt wurde.

Der Täter fiel dabei vor allem durch sein rücksichtsloses Verhalten auf: Anstatt sich um die Verletzte zu kümmern, beleidigte der Unbekannte das Ehepaar und herannahende Ersthelfer. Er zeigte mehrfach den Hitlergruß und flüchtete anschließend.

Der Unfall ereignete sich gegen 13.40 Uhr. Das Ehepaar fuhr leicht versetzt am rechten Fahrbahnrand. In Höhe Porz-Ensen fuhr der Radrowdie von hinten mit hoher Geschwindigkeit auf das Paar zu. Er überholte, indem er sich genau zwischen dem Ehepaar hindurchschlängelte. Dabei kollidierte er mit dem 70-Jährigen, der daraufhin seine Spur nicht halten konnte und seine Frau anstieß. Diese stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich. Jetzt ermittelt die Polizei.

Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann mit südländischer Abstammung. Er hat eine Glatze und war zur Unfallzeit mit einer blauen kurzen Hose und einem ebenfalls blauen T-Shirt bekleidet. Sein Fahrrad wurde als dunkelgraues Mountainbike beschrieben.

Die Polizei Köln sucht Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 2 unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (ksta)

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