In Porz-Urbach formiert sich Widerstand. Nachdem die rechtsextreme Gruppierung „Pro Köln“ zur Kundgebung gegen das neue Asylbewerberheim aufgerufen hatte, werden aus unterschiedlichen Richtungen Protestaktionen angekündigt. Die größte bürgerschaftliche Basis hat das Bündnis „Willkommen in Porz“. Hier haben sich Parteien, Kirchen und soziale Institutionen zusammengetan und laden am Samstag Vormittag zum „Willkommensfest“ in das in eine Flüchtlingsunterkunft umgewandelte Hotel Dürscheidt ein.
Ziel ist, ein Zeichen zu setzen für Toleranz, ohne dass durch eine Gegendemonstration mit der damit verbundenen hohen Polizeipräsenz das Leben im Ortskern beeinträchtigt wird. Ob das gelingt, ist allerdings unklar. Im Internet haben dem linken politischen Spektrum zugeordnete Gruppierungen bereits dazu aufgerufen, die „Pro Köln“-Kundgebung, zu der rund 30 Teilnehmer angemeldet sind, zu stören. (RHn)



