28.09.2016
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Pressestimmen: „Der Iceman verbrennt sie alle“

Podest in Melbourne: Sieger Kimi Räikkönen (m.) verwies Fernando Alonso (l.) und Sebastian Vettel (r.) auf die Plätze zwei und drei.

Podest in Melbourne: Sieger Kimi Räikkönen (m.) verwies Fernando Alonso (l.) und Sebastian Vettel (r.) auf die Plätze zwei und drei.

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AP/dpa

Melbourne -

Australien: Herald Sun: Fin-tastic - der fliegende Finne verärgerte die Favoriten, indem er den Sieg bei einem epischen Grand Prix stahl. Dagegen setzte sich die Pleitenserie von Mark Webber nahtlos fort.

The Australian: Verloren im Sekundenbruchteil - am Tag, als der ehemalige Weltmeister Kimi Räikkönen und sein Lotus-Team die Konkurrenz austricksten und sich den den Sieg schnappten, dauerte es genau so lange, bis der Traum von Mark Webber, endlich in Melbourne zu gewinnen, beendet war.

The Age: Der Iceman verbrennt sie alle - an einem Tag, an dem die Temperaturen fielen und kalte Herbst-Schauer drohten, den Großen Preis von Australien in eine Lotterie zu verwandeln, war es nur passend, dass ein Mann mit dem Spitznamen Iceman die Ruhe bewahrte und sich den Sieg in Albert Park holte. Kimi Räikkönen zeigte seine ganze Klasse und Erfahrung bei seinem zweiten Australien-Sieg nach 2007 im Ferrari.

Italien: Gazzetta dello Sport: Vettel flop! Sebastian kann Niederlagen einstecken. An seiner Stelle wäre jeder bedrückt, doch Vettel zeigt seinen Unmut nicht. Mit den Jahren reift man, und drei WM-Titel verleihen Sicherheit. Der Erbe von Michael Schumacher bereitet sich auf eine umkämpfte Saison vor. Jeder hatte gewettet, dass er in Australien gewinnt, doch Sebastian ist vom Angreifer zum Verteidiger geworden.

Corriere dello Sport: Ferrari ist okay, nur Räikkönen ist schneller. Red Bull hat rund um Vettel ein perfektes Kartenschloss aufgebaut, das in der Testphase beeindruckt hat, jedoch zusammengebrochen ist, als die Reifen ins Schwitzen kamen. Für Ferrari hat die Saison gut begonnen. Jetzt kann sich das Team Zeit nehmen, um an der Konsolidierung des Erfolgs zu arbeiten.

Tuttosport: Alonso ist Zweiter, doch mit diesem Ferrari darf man schon träumen. Seit Jahren ist es der Scuderia nicht mehr gelungen, eine WM so gut zu beginnen. Lotus hat mehr aufs Spiel gesetzt, Ferrari weniger. Vettel leistet das Beste mit einem Auto, das nicht auf Spitzenniveau ist.

Repubblica: Vettel ist in der Startphase eine Rakete, im Rennen eher anonym. Ferrari hat Grund zum Feiern. Der Rennstall von Maranello verlässt Australien mit einer beträchtlichen Zahl an Punkten, Alonso versenkt Vettel. Sein zweiter Platz gibt Ferrari Hoffnung auf eine positive Saison.

Corriere della Sera: Vettel startet zwar aus der Pole Position, es gelingt ihm aber nicht, den anderen davonzufahren. Die große Überraschung ist Räikkönen, der alle Erwartungen übertrifft. Positiver Start für Alonso, der jedoch zugibt: Red Bull bleibt das schnellste Auto.

England: The Sun: Räikkönen hat Lotus gezeigt, dass er genau weiß, was er tut. Hamilton war nach seinem ersten Rennen bei Mercedes träumerisch, alle seine Erwartungen wurden übertroffen. Rookie Max Chilton hat sich mit einem bemerkenswerten Debüt in der Formel 1 angemeldet.

The Times: Button fehlen die Antworten auf McLarens Fragen. Er setzte ein tapferes Gesicht auf, seine Angst strahlte allerdings einmal rund um die Erdkugel aus - bis ins Labor, in dem die Ingenieure an den Problemen arbeiten.

Mirror: High Five: Hamilton war mit seinem fünften Platz in Melbourne hochzufrieden. Trotz des Reifenproblems war er überhaupt nicht enttäuscht.

Spanien: As: Alonso hat den Ferrari, den er braucht, und zeigt sich auf der Höhe. Nur Räikkönen kostet den Spanier den Sieg.

Marca: Alonso startet mit voller Kraft, er gewinnt das erste Armdrücken gegen Vettel. Ein guter Beginn trotz schlechter Bedingungen.

Österreich: Kurier: Daumen hoch statt Vettel-Finger. Mit einer minimalistischen Geste in die Kamera unterstrich Räikkönen seinen Sieg in Melbourne. So, wie es dem Charakter des Iceman entspricht. Alonso und Vettel jubelten verhalten, doch der Ferrari-Star und der Titelverteidiger unterstrichen ihre Favoritenrollen und bleiben die Fahrer, die es heuer zu schlagen gilt.
Schweiz: Blick:Was für ein Schock für die Sauber-Fans! Kurz vor dem Start wird klar: Nico Hülkenberg kann nicht starten. Ein Problem mit dem Benzintank, der direkt hinter dem Piloten in die Chassis-Rückwand eingeleimt ist. (sid)


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