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Was sind die Symptome für eine Depression? Wie erkennt man ein Burn-out? Infos zu Stress und Sucht sowie Ratgeber zu Partnerschaft und Beziehung

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Depri-Wetter: Tipps gegen den Winterfrust

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Grau, nass und kalt. Dieser Winter ist der trübste seit 42 Jahren.  Foto: dpa
Meteorologen haben bestätigt, was wir bereits geahnt haben: Dieser Winter ist der trübste von allen. Seit 42 Jahren gab es keinen Winter mit weniger Sonnenschein. Das Dauergrau schlägt sich auf die Stimmung nieder. Was gegen Lichtmangel und Winterdepression hilft.
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Keine 100 Stunden Sonnenschein gab es seit Anfang Dezember in Deutschland. Im Rheinland waren sogar nur 88 Stunden. Damit steuert dieser Winter, der für die Meteorologen am 28. Februar zu Ende geht, auf einen Rekord zu: Seit mindestens 42 Jahren ist es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der trübste Winter in Deutschland.

Die grauen Aussichten schlagen sich auch auf unsere Stimmung nieder. Lichtmangel verändere das Zusammenspiel körpereigener Hormone, sagte DWD-Medizinmeteorologin Christina Koppe-Schaller. „Über das Auge regelt das Sonnenlicht die Hormon-Produktion.“ Nimmt das Auge wenig Licht auf, wird wenig Wach-Hormon Serotonin gebildet, Antriebslosigkeit ist die Folge. Das Schlaf-Hormon Melatonin dagegen braucht Licht, um abgebaut zu werden. Viele Menschen, vor allem in den skandinavischen Ländern, leiden nach den Worten der Expertin unter „Winterdepressionen“, sind schlapp und ohne Schwung.

Künstliches Licht reicht nicht

Mehr Licht und leuchtende Frühlingsblumen helfen gegen den Winterblues.
Mehr Licht und leuchtende Frühlingsblumen helfen gegen den Winterblues.
Foto: ZB

Auch wenn das Wetter wenig Lust auf Spaziergänge mache, sei das ein wirksames Gegenmittel. „Wer auf dem Sofa liegen bleibt, zieht sich noch weiter runter“, sagte Koppe-Schaller. Bewegung im Freien, selbst bei bedecktem Himmel, verschaffe genug Licht, um die Serotonin-Produktion anzukurbeln. Künstliches Licht reicht dagegen nicht. Denn selbst bei grauem Himmel ist das natürliche Tageslicht noch mindestens dreimal so stark wie die Zimmerbeleuchtung.

Auch wenn es noch so kalt und ungemütlich ist, mindestens eine halbe Stunde pro Tag sollte jeder im Freien verbringen, zum Beispiel in der Mittagspause. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, rät die Medizinerin zu Wechselduschen und Saunabädern - „aber das sind Rosskuren nur für Gesunde.“

Saisonal abhängige Depression

In der Regel ist der Winterblues übrigens eine leichte Variante der „saisonal abhängigen Depression“. Typische Symptome des Phänomens sind eine niedergedrückte Stimmung, Lustlosigkeit, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Damit ähnelt die jahreszeitenabhängige Depression anderen depressiven Erkrankungen. Im Unterschied zu diesen leiden Betroffene jedoch nicht an Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Im Gegenteil – zu der saisonal abhängigen Variante gehören ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis und Heißhunger auf Süßes. (dpa/ef)

Die besten Tipps gegen den Winterblues lesen Sie in der Bildergalerie.

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Quelle: Onmeda

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