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Sekundarschule: Schulpflegschaft hofft auf Absage

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Die Schulpflegschaft ist zuversichtlich, dass die Sekundarschule noch zu verhindern ist.  Foto: Archivbild: Kreidler
Die Schulpflegschaft der Brauweiler Realschule ist zuversichtlich, dass sich die Sekundarschule noch verhindern lässt. Die Sekundarschule soll anstelle der Realschule als Schulform im Brauweiler Schulzentrum einziehen. Eltern, Lehrer und Schüler protestieren.  Von
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Pulheim-Brauweiler

Die Schulpflegschaft der Arthur-Koepchen-Realschule ist zuversichtlich, dass sich die geplante Sekundarschule doch noch verhindern lässt. Ihre Zuversicht schöpfen die Elternvertreter aus einem Interview, das Schulministerin Sylvia Löhrmann kürzlich gegeben hat, wie auch aus der Tatsache, dass die Bezirksregierung Köln die Schule „offensichtlich“ nicht allein genehmigen konnte. Nun müsse das NRW-Schulministerium die Entscheidung treffen, diese solle erst Ende Januar vorliegen, heißt es in einer Pressemitteilung der Schulpflegschaft.
Die Aussage von Ministerin Löhrmann, „Wir schaffen weder bestimmte Schulformen ab, noch erzwingen wir die Gründung bestimmter Schulformen“, ist für die Elternvertreter ein Indiz dafür, dass die Politikerin zu ihren eigenen Worten stehen werde. Gestern haben die Elternvertreter die Ministerin angeschrieben und darauf hingewiesen, dass die im Schulzentrum Brauweiler geplante Sekundarschule mit aller Gewalt gegen den Willen aller Beteiligten vor Ort durchgedrückt werden solle.
„Aus unserer Sicht tut man damit weder der Sekundarschule noch der Bildungslandschaft in Pulheim und erst recht nicht den betroffenen Schülern, Eltern und Lehrern einen Gefallen.“ Die Elternvertreter appellieren an die Ministerin, sich für ihre Petition einzusetzen.
Laut Bezirksregierung gehört es zu einem normalen Verfahren, dass das Land die Entscheidung trifft. Die Bezirksregierung überprüfe, ob die Antragsunterlagen vollständig und die Voraussetzung für eine Genehmigung erfüllt seien.
„Wir geben vorab auch eine Bewertung ab“, sagt Sprecherin Freia Johannsen. Nähere Angaben machte sie dazu nicht. Das Land werde die Entscheidung spätestens Ende Januar treffen.

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