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Verkehr: Mehr Spuren auf der Bonnstraße

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Dichter Verkehr auf der Bonnstraße: Die Stadt Pulheim setzt sich für einen Ausbau der viel befahrenen Straße ein. Foto: Machnik
Täglich rollen Tausende Autos und Lastwagen über die Bonnstraße. Gemeinsam mit Frechen beantragt Pulheim nun beim Land, den Ausbau der viel befahrenen Straße in den Landesstraßenbedarfsplan aufzunehmen.  Von
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Schon heute rollen täglich Tausende Autos und Lastwagen über die Straßen auf Pulheimer Stadtgebiet. Doch erwarten Gutachter, dass die Verkehrsbelastung in den nächsten Jahren deutlich steigen wird.

Daher halten Politiker von CDU und FDP den Ausbau der Landesstraße 183 (Bonnstraße) auf Pulheimer Stadtgebiet auf bis zu vier Fahrspuren für einen ersten wichtigen Schritt, den Abteiort vom Verkehr zu entlasten. Gemeinsam mit Frechen beantragt die Stadt nun beim Land, den Ausbau der viel befahrenen Straße in den Landesstraßenbedarfsplan aufzunehmen. Gezielt geht es um den Abschnitt Weiden-West in Richtung Norden. Auch die Ergebnisse einer Bürgerwerkstatt aus dem Jahr 2008 sollen auf Wunsch der Politiker berücksichtigt werden.

2011 hatten Fachleute im Auftrag der Stadt Köln belegt, dass die vor Jahren im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) Rhein-Erft prognostizierten Zahlen nicht zu halten sind. In dem Papier waren Gutachter für das Jahr 2015 von maximal 28.000 Autos pro Tag auf der Bundesstraße 59 ausgegangen. Tatsächlich aber hatten die Fachleute 2010 auf der B 59, an der Stadtgrenze Köln/Pulheim, schon mehr als 38.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt.

Einen weiteren deutlichen Anstieg erwarten die Fachleute auch für den Zeitraum 2020/2025. Sie gehen davon aus, dass der Verkehr auf der Bonnstraße, im Umfeld von Brauweiler, um weitere 1600 Autos/Lastwagen pro Tag zunimmt. Bis zu 5000 weitere Fahrzeuge pro Tag prognostizieren sie für den Bereich Pulheim.

Mehr Fahrzeuge

Für Brauweiler, den am stärksten belasteten Abschnitt der Bonnstraße, hieße das: Bis 2020/2025 steigt die Verkehrsbelastung im Gewerbegebiet auf 23 300 Fahrzeuge pro Tag, und südlich von Freimersdorf auf 24.800 Fahrzeuge pro Tag. Bei ihren Prognosen hatten die Gutachter vorausgesetzt, dass unter anderem die Anschlussstelle Frechen-Nord komplett ausgebaut ist.

Erste Vorschläge, die zu einer Entlastung Brauweilers vom Verkehr führen sollen, hatte die Bürgerwerkstatt „Verkehr in Brauweiler und Glessen“ gebracht. Ingenieure des Aachener Büros IVV hatten sie 2009 in eine Verkehrsuntersuchung aufgenommen.

Dort heißt es, dass die Kombination einer Nordumgehung in Glessen mit der Kreisstraße 10 als Ostumgehung Brauweiler die gewünschten Entlastungseffekte in Brauweiler und Glessen hat, ohne dass die umliegenden Orte „über Gebühr in Mitleidenschaft gezogen werden“. Wird die Umgehung Lövenich (Landesstraße 213) statt mit dem Knotenpunkt Mathildenstraße/Bonnstraße südlich von Freimersdorf mit der L 183 verbunden, sind die Entlastungseffekte für Brauweiler nach Ansicht der IVV-Fachleute besonders deutlich.

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