26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Attacke auf Réunion: An diesen Stränden gab's schon Hai-Alarm
18. August 2011
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Attacke auf Réunion: An diesen Stränden gab's schon Hai-Alarm

Die Gründe, warum manche Strände oder Regionen bei Haien beliebter sind als andere, sind vielfältig.

Die Gründe, warum manche Strände oder Regionen bei Haien beliebter sind als andere, sind vielfältig.

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dpa

Nach dem tödlichen Hai-Angriff auf eine Jugendliche will die Präfektur der französischen Insel Réunion große Teile der Küste für Badegäste und Surfer sperren. Jeweils 300 Meter vor der Küste werde Baden, Surfen und Bodyboarden verboten, kündigte der Präfekt von Réunion Jean-Luc Marx am Freitag an. Die Regelung soll bis Ende September gelten. Ausgenommen sind die Lagune der Insel und überwachte Zonen.

Die Gründe, warum manche Strände oder Regionen bei Haien beliebter sind als andere, sind vielfältig. Eine höhe Bevölkerung von Seelöwen kann ebenso dafür verantwortlich sein, wie Überfischung oder das bewusste Anlocken der Tiere durch blutiges Fleisch, zum Beispiel für das Käfigtauchen.

„Vertikal im Wasser bleiben und nicht hektisch werden“

Laut „International Shark Attack File“ und „Global Shark Attack File“ gab es seit 1845 weltweit 2320 Hai-Attacken ohne und 447 Angriffe mit tödlichem Ausgang. Als besonders gefährlich gelten Bullenhaie, Weiße Haie und Tigerhaie. Allerdings muss man die Gefährlichkeit relativieren: Jährlich sterben deutlich mehr Menschen durch Hundebisse als durch Hai-Angriffe.

Badende sollten sich beim Kontakt mit Haien stets ruhig verhalten. „Wenn Sie vertikal im Wasser bleiben und hektische Bewegungen vermeiden, zieht das Tier in der Regel wieder ab“, sagt Gerhard Wegner, Präsident der „Initiative Sharkproject International“. Der bekannte Rat, einem Hai aufs Maul zu schlagen, sei „Quatsch“. „Genau das führt zu einem Abwehrbiss.“

An welchen Stränden die Gefahr besonders hoch ist, einem Hai zum Opfer zu fallen, zeigen wir Ihnen in unserer Bildergalerie. (cpo/ksta/dpa)