26.07.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Luxus-Hotel: Neues „Waldorf Astoria“ in Berlin

Das neue Waldorf Astoria in Berlin begrüßt erste Gäste.

Das neue Waldorf Astoria in Berlin begrüßt erste Gäste.

Foto:

dpa

Ab sofort geht es am Kudamm in Berlin luxuriös zu: Das neue Hotel Waldorf Astoria empfängt seine Gäste in einem edlen Neubau im Stadtbezirk Charlottenburg am Bahnhof Zoo nahe Kurfürstendamm und Gedächtniskirche. Das Hotel mit 232 Zimmern und Suiten gehört zur Hotelklasse Fünf-Sterne-Superior. Es konkurriert damit in Berlin mit Hotels wie dem Adlon, dem Ritz Carlton, dem Hyatt und dem Hotel de Rome, die allesamt im östlichen Zentrum der Hauptstadt liegen. Der Bau des neuen Waldorf Astoria hat nach Hotelangaben 230 Millionen Euro gekostet. Ursprünglich sollte das Haus bereits vor einem Jahr an den Start gehen.

Präsidentensuite für 12.000 Euro pro Nacht

Die Zimmer liegen in den Stockwerken drei bis 15 und 22 bis 32. Dazwischen sind Büroräume. Eine Etage ist Rauchern vorbehalten. Ein Standardzimmer kostet 280 Euro. Frühstück zusätzlich 36 Euro. Eine Tower Suite mit 90 Quadratmetern (inklusive Kochzeile) liegt bei 1500 bis 3500 Euro. Das Prunkstück des Hotels ist die Präsidentensuite, die im 31. Stockwerk einen Blick über ganz Berlin erlaubt. Sie ist laut Angaben einer Hotelsprecherin die höchste Suite der Stadt. Der stolze Preis: rund 12 000 Euro.

Die Duschen haben beheizte Wände, der Spiegel im Bad liefert gleichzeitig ein Fernsehbild und Smartphones können im Zimmer direkt in die Stereoanlage eingesteckt werden. Der 28 Grad warme Pool im 1000 Quadratmeter großen Spa-Bereich ist wolkenförmig, eine Treppe führt auf die derzeit schneebedeckte Dachterrasse.

Klassische Eleganz im Art Decó-Stil

Die Innenarchitektur des Hotels orientiert sich am Art Decó-Stil des New Yorks der 20er und 30er Jahre, wo auch das noch heute berühmte Waldorf Astoria an der Park Avenue in Manhattan steht. Als Farben dominieren braun, rot und mattes Gold, als Materialien verbaute man viel Marmor und Holz. Angestrebt wird klassische Eleganz statt rotem Samt, Goldspiegeln und Plüsch, wie es manche Luxushäuser aufweisen.

Auf die Gäste warten eine Bibliothek, ein Ballsaal, eine Cocktailbar mit Klavierspieler und ein Restaurant, betrieben vom französischen Sternekoch Pierre Gagnaire aus Paris. Das „Romanische Café“ im Erdgeschoss sei „jederzeit auch für die Berliner durch die Seiteneingänge zu betreten“, bemüht sich die PR-Abteilung um Bodenständigkeit. „Die Preise sind so, dass für jeden Besucher etwas dabei ist.“ (dpa/iw)


Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?