27.08.2016
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Vorsicht Fettnäpfchen!: Kennen Sie Sitten und Bräuche an Ihrem Urlaubsziel?

In Brasilien tappt man schnell ins Küsschen-Fettnäpfchen. In einigen Regionen gibt man einen Kuss, in anderen zwei, in anderen sogar drei.

In Brasilien tappt man schnell ins Küsschen-Fettnäpfchen. In einigen Regionen gibt man einen Kuss, in anderen zwei, in anderen sogar drei.

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dpa

Geht die Reise nach Frankreich oder Brasilien, sollte man sich vorher besser genau über die Kuss-Sitten informieren. Nicht nur die Franzosen haben aus dem Küsschen zur Begrüßung eine Wissenschaft gemacht. Auch in Brasilien tappt man schnell ins Fettnäpfchen. In einigen Regionen gibt man einen Kuss, in anderen zwei, in anderen sogar drei. In Rio de Janeiro zum Beispiel sind zwei Küsse üblich. In Sao Paolo dagegen nur einer. Im Internet gibt es sogar eine Karte, die genau angibt, in welchem Bundesstaat wie viele Küsse wo üblich sind.

In der Provence küsst man anders als in der Pariser Bucht

Begegnen sich in Brasilien zwei Männer, geben sie sich meist gar keinen Kuss. Anders sieht das Frankreich aus. Hier ist es durchaus üblich, dass sich auch Männer mit einem sogenannten „bise“ begrüßen. Ansonsten variiert die Zahl der Küsse wie in Brasilien nach Region: Um Brest herum und im Poitou gibt es nur ein Küsschen. Im Pariser Becken, in der Normandie, der Champagne, Centre und Pays de la Loire sind es zwei oder vier Küsschen beginnend mit der rechten Wange.

Schlürfen, schmatzen oder mit vollem Mund reden

Aber nicht nur die Begrüßung eignet sich hervorragend für Fehltritte, auch beim Essen wird es schnell peinlich. So sollte man im asiatischen Raum nie die Nase am Tisch putzen. Die Menschen gehen hierfür auf die Toilette. Grundsätzlich gilt: Die Tischsitten sind weniger restriktiv als die europäischen Gepflogenheiten. Schlürfen, schmatzen oder auch mit vollem Mund zu reden, ist zum Beispiel in China kein Problem.

Bitte die WC-Slipper nicht vergessen!

Und dann gibt es noch den sensiblen Hygienebereich. Hier sollte man als Tourist ganz besonders in Japan gut aufpassen. Wer das Klo benutzt, muss hier seine Straßen- oder Hausschuhe gegen eigens dafür vorhandene Toilettenschuhe tauschen. In Japan wird streng zwischen reinen und unreinen Orten unterschieden. Nach dem Toilettengang dürfen Touristen nicht vergessen, die WC-Slipper beim Verlassen des Raumes wieder auszuziehen. Einen schönen Nebeneffekt hat das Schuh-Prozedere: Stehen die Schuhe nicht vor der Toilette, ist diese mit hoher Wahrscheinlichkeit besetzt.

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