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Kölner Stadt-Anzeiger | Grünlilie und Papyrus: Pflanzen verbessern das Büroklima
19. July 2013
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Grünlilie und Papyrus: Pflanzen verbessern das Büroklima

Klimaverbesserung durch Büropflanzen

Pflanzen im Büro verbessern das Klima.

Foto:

dpa

Der Drucker staubt, die Klimaanlage trocknet die Luft aus - dagegen helfen in Büroräumen Pflanzen. Sie absorbieren Schadstoffe und erhöhen nachweislich die Luftfeuchtigkeit. Schon drei größere Pflanzen in einem 30 Quadratmeter großen Zimmer bringen die Luftfeuchtigkeit auf den Idealwert von 40 bis 60 Prozent, erläutert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin.
Besonders viel Feuchtigkeit gebe der Papyrus ab: Bei einer 1,50 Meter großen Pflanze verdunsten pro Tage bis zu zwei Liter Wasser. Auch Grünlilien, Zimmerlinden und Zyperngras seien empfehlenswert. Der Bundesverband Einzelhandelsgärtner in Bonn rät fürs Büro etwa zur Schmetterlingsorchidee, dem Einblatt und der Dieffenbachie.

In Hydrokultur brauchen Pflanzen in der Regel nur alle zwei bis vier Wochen Wasser, erläutert der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau in Bonn. Das Grün gedeiht hier statt in einem Substrat in Kugeln aus Blähton. Die Pflanze sitzt in einem speziellen Innentopf im Kübel, der seitliche Schlitze hat, durch die die Wasserversorgung gewährleistet wird.
Allerdings sollte man die Pflanzen auch nicht häufiger und zu viel gießen: Werden sie braun und stinkt die Nährlösung, ist der Wasserstand vermutlich zu hoch. Die Wurzeln bekommen keinen Sauerstoff und faulen, erläutert der Fachverband. Die Pflanzen brauchen immer erst Wasser, wenn die Anzeige bereits für ein bis zwei Tage ganz unten war. Dann sollte man auch nur gießen, bis die entsprechende Markierung erreicht ist.

(dpa/mf)