24.07.2016
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Raser, Drängler, Bremser: Verängstigte Beifahrer leiden im Stillen

Dicht auffahren und spät bremsen: Vielen Beifahrern ist dabei nicht wohl zumute.

Dicht auffahren und spät bremsen: Vielen Beifahrern ist dabei nicht wohl zumute.

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dpa

Rasen oder dichtes Auffahren – aus solchen Gründen haben sich mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) als Beifahrer im Auto schon mal unwohl gefühlt. Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge traut sich aber mehr als ein Viertel (28 Prozent) nicht, das dem Fahrer unterwegs zu sagen: Während 11 Prozent ganz im Stillen leiden, zeigen 17 Prozent ihre Angst zumindest, indem sie sich am Türgriff festhalten oder mitbremsen - sie sagen aber auch nichts.

Frauen leiden häufiger als Männer

Frauen (82 Prozent) leiden in solchen Situationen auf dem Beifahrersitz mehr als Männer (69 Prozent). Dabei macht es für 81 Prozent aller Befragten keinen Unterschied, ob der Fahrer männlich oder weiblich ist, ergab die vom Internetportal Autoscout24 in Auftrag gegebene Studie.

Wer als Beifahrer Angst hat, sollte in jedem Fall den Fahrer bitten, vorsichtiger zu fahren, betont die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Auch wenn das womöglich für schlechte Stimmung im Wagen sorge.

Beinahe jeder Autofahrer hatte schon einmal unter aggressivem Fahrverhalten anderer zu leiden. Laut einer Umfrage des ADAC fühlen sich Autofahrer vor allem auf Autobahnen häufig bedrängt. Wir zeigen in unserer Bildergalerie die ärgerlichsten Fahrer-Typen. (dpa)