27.09.2016
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Erlkönig erwischt: Porsche 918 Spyder auf erster Testfahrt

Der 918 Spyder wird Ende September 2013 wie in Produktion gehen. Jetzt sind die ersten Prototypen zu Fahrerprobungen auf der Straße unterwegs. (Bild: Hersteller)

Der 918 Spyder wird Ende September 2013 wie in Produktion gehen. Jetzt sind die ersten Prototypen zu Fahrerprobungen auf der Straße unterwegs. (Bild: Hersteller)

Das mattschwarz lackierte Äußere tarnt Porsche derzeit mit Rennstreifen und einer Startnummer. Mit den Prototypen, deren Tarnung historische Porsche 917 Rennfahrzeuge zitiert, beginnt die finale Abstimmung des 918 Spyder. Die Kriegsbemalung passt wie die Faust aufs Auge, denn die Fahrleistungen der Hochleistungsgranate sollen alles in den Schatten stellen, was Porsche bisher auf die Straße gelassen hat.

Unter der Karosserie aus kohlefaserverstärktem Kunststoff steckt ein Parallel-Hybridantrieb, der aus einem mindestens 570 PS starken 4,6-Liter-V8 und zwei Elektromotoren besteht. Der Verbrennungsmotor atmet über ein neuartiges Abgassystem aus. Die Endrohre sind im oberen Teil des Hecks unmittelbar über dem Motor positioniert. Ein E-Motor schließt an den V8 an und leistet 122 PS, der andere ist 107 PS stark, befindet sich an der Vorderachse und treibt nur diese an.

In 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Fünf Fahrmodi lassen V8 und E-Motoren auf verschiedene Weise zusammenwirken. Auch ein rein elektrischer Modus ist möglich. Die Reichweite beträgt dann zirka 25 Kilometer. Die Energie für den Elektroantrieb wird in einer flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Kombiniert entfesselt der Hybrid-Supersportler rund 770 PS. In unter 2,9 Sekunden soll er von null auf 100 km/h beschleunigen, in unter neun Sekunden auf 200 km/h.

Als Höchstgeschwindigkeit nennt Porsche bislang „über 325 km/h“. Rein elektrisch soll der 918 Spyder, der anstatt eines festen Dachs mit einem abnehmbaren Hardtop ausgerüstet ist, über 150 km/h schaffen. Bereits seit März 2011 kann der 918 Spyder bestellt werden. Der Preis: 768.026 Euro. Die Anzahl der Fahrzeuge ist limitiert. (Autonews)