25.08.2016
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Peinlicher Azubi-Song: DB-Azubis rappen von Unpünktlichkeit

Die vier Rapperinen aus dem DB Azubi-Song 2013 posieren vor einem ICE.

Die vier Rapperinen aus dem DB Azubi-Song 2013 posieren vor einem ICE.

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Köln/Berlin -

Die Sparda-Bank, BMW und Mc Donald's haben es vorgemacht, jetzt ist die Hitliste der peinlichen Azubi-Lieder ist um einen weiteren Song reicher. Vier junge Mitarbeiterinnen der Deutschen Bahn haben sich zusammengetan und getextet. Auf seinem offiziellen YouTube-Kanal hat der Konzern das Lied veröffentlicht, in dem sich die Damen „für eine Projektarbeit in eigener Initiative Gedanken über die DB als Arbeitgeber gemacht“ haben. So steht es in der dazugehörigen Beschreibung auf der Videoplattform.

Zu sehen ist ein Standbild der vier Frauen vor einem ICE-Triebwagen. Zu hören sind Zeilen wie: „Lasst uns die Kunden wecken, es gibt so viel zu entdecken“, „Die Bahn bietet viel von München nach Kiel. Von Paris bis nach Prag, man kann fahr’n den ganzen Tag“ und tatsächlich auch „Nicht immer ganz verlässlich, trotzdem unersetzlich“.

Und die Bahn stellt klar:  „Der hier gezeigte Clip ist kein Bestandteil einer Werbe- oder Arbeitgeberkampagne der Deutschen Bahn.“ Wie beruhigend.

Da es „aller Ehren wert“ sei, dass sich die Frauen öffentlich mit ihrem Unternehmen identifizieren, „um das Engagement der Jugendlichen zu fördern und als Zeichen einer offenen Unternehmenskultur“, habe man das Video auf dem YouTube-Kanal hochgeladen, schreibt die Bahn unter dem Video weiter.

Ob man damit tatsächlich das Engagement der Damen fördert, ist aufgrund mancher Kommentare unter dem Lied allerdings fraglich. „Peinlich, peinlich und nochmals peinlich“, „Wo sind die GEMA-Blocker, wenn man sie braucht?“ und „Ein guter Grund, mein Bahncard-Abo zu kündigen“ steht da zu lesen. Einige YouTube-Nutzer fangen auch das Reimen an, dichten „Die deutsche Bahn, sie bietet viel. Nie kommst du zur rechten Zeit ans Ziel“ oder „Wer nichts ist und wer nichts kann, geht zu Post und Bundesbahn“. „Naja, wenigsten einmal was Positives von der Bahn, worüber man lachen kann“, meint ein Kommentator.


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