24.07.2016
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Schritte zum Job: Zehn nützliche Tipps für Arbeitslose

Spätestens drei Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit müssen Erwerbstätige sich „arbeitssuchend“ melden, sonst drohen Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld.

Spätestens drei Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit müssen Erwerbstätige sich „arbeitssuchend“ melden, sonst drohen Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld.

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dpa-tmn

Arbeitslosigkeit ist fast immer eine persönliche Katastrophe. Statt in einer Schockstarre zu verharren, ist es jedoch wichtig, möglichst rasch aktiv zu werden, sagt der Karrierecoach Hans-Georg Willmann.

Notwendig ist vor allem der Gang zur nächsten Arbeitsagentur: Um Leistungen zu erhalten, müssen sich Betroffene nämlich rechtzeitig persönlich arbeitslos melden - spätestens drei Monate bevor das Arbeitsverhältnis endet.

Umschulung kann zwei Jahre dauern

Auf der Suche nach einer neuen Stelle zahlt es sich aus, ungewöhnliche Wege zu gehen - und interessante Unternehmen einfach anzuschreiben. Wer gut telefonieren kann, könne auch versuchen, direkt mit dem Personaler zu sprechen, rät Willmann. „Die Strategien unterscheiden sich natürlich“. Der Handwerker sollte in einem kleinen Betrieb einfach mal vorbeischauen und nach einer Probearbeit fragen.

Experten raten bei längerer Arbeitslosigkeit über Umschulungen nachzudenken: „Wir sehen, wo regional Bedarf besteht, und schulen gezielt auf die freien Stellen“, sagt Sönke Fock von der Agentur für Arbeit in Hamburg. Allerdings müsse man sich klarmachen, dass eine Umschulung bis zu zwei Jahre dauern könne. (gs/dpa)

Lesen Sie in unserer Bildergalerie, welche zehn Schritte auf dem Weg in den neuen Job helfen.

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