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Angebot der Post: Ab Juli kann man Bargeld per Brief schicken

Bargeld oder Wertsachen wie Schmuck, Handys oder Konzerttickets können künftig per Post-Brief verschickt werden.

Bargeld oder Wertsachen wie Schmuck, Handys oder Konzerttickets können künftig per Post-Brief verschickt werden.

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Deutsche Post

Die Post startet Anfang Juli ein neues Angebot für den sicheren Versand von Briefen mit Bargeld oder Wertsachen wie Schmuck oder Konzerttickets. Der Service namens „Wert National“ kostet 3,95 Euro plus das Briefporto.

Dabei hafte die Post bei einem Verlust bis 500 Euro (Sachgegenstände) beziehungsweise 100 Euro (Bargeld) für die Sendungen, teilte das Unternehmen mit. Bisher ist der Transport von Bargeld in Briefen nach den Beförderungsbedingungen nicht erlaubt und bei Verlust weder im Standardbrief noch im Einschreiben versichert.

Der neue Service kann in allen Briefformaten genutzt werden. Zudem bekommt der Absender eine Nummer, mit der er den Brief im Internet oder telefonisch verfolgen kann. Übergeben werden die wertvollen Sendungen nur gegen Unterschrift des Empfangsberechtigten, wie die Post weiter mitteilte.

Die Wert-Briefe seien äußerlich nicht als solche erkennbar, sagte ein Postsprecher. Das neue Produkt eigne sich auch gut für den Versand kleinerer Waren im boomenden Onlinehandel. Bisher gebe es kein versicherbares Briefangebot mit Ausnahme des DHL-Expressbriefes. Der biete zusätzlich Wunschmöglichkeiten für den Zustellungszeitraum, koste mit 9,90 Euro aber auch deutlich mehr Porto.

Hintergrund der Neuerung ist laut Post auch ein verändertes Nutzungsverhalten. „Im Zeitalter des Onlinehandels nimmt die Anzahl der per Post verschickten Wertsachen beständig zu“. (dpa)