29.08.2016
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Fotoaktion: Studenten der Uni Köln positionieren sich gegen Sexismus und Rassismus

„See no evil, hear no evil, speak no evil“

„See no evil, hear no evil, speak no evil“

Foto:

Lisa Jureczko/www.lisa-jureczko.com

Köln -

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht am Hauptbahnhof haben sich Studenten der Universität zu Köln im Rahmen einer Fotoaktion gegen Sexismus, sexuelle Gewalt und Rassismus positioniert.

Mit selbst gewählten Botschaften auf Gesicht, Körper oder Schildern ließen sich die Freiwilligen von Lisa Jureczko in der Uni-Mensa fotografieren, anschließend wurden die Fotos unter den Hashtags #ausnahmslos und #contrageben auf die Facebook-Seite der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) hochgeladen.

Fotografin Lisa Jureczko studiert selbst an der Uni Köln und ist zudem für das Referat für Antidiskriminierung und Kultur (ADIKU) tätig, welches als Organ der AStA fungiert.

Ziel des Referats ist es, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen und sich gegen Diskriminierung jeder Art einzusetzen.Dazu werden regelmäßig Veranstaltungen und Lesungen organisiert.

Derzeit schreibt die Fotografin gemeinsam mit einer Kommilitonin auch an einem Reader, der Rassismus an der Universität behandelt. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Differenzierung „zwischen religiös bedingtem Rassismus oder rassistischer Diskriminierung aufgrund von körperlichen Merkmalen“. Durch eine Umfrage werden dafür rassistische Erfahrungen der Studenten und Lehrkräfte erfasst und anschließend ausgewertet.


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