25.07.2016
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Stress im Job: Rückenschmerzen oft psychisch bedingt

Wer unter Rückenschmerzen leidet, sollte auch überlegen, wie zufrieden er mit seinem Arbeitsplatz ist.

Wer unter Rückenschmerzen leidet, sollte auch überlegen, wie zufrieden er mit seinem Arbeitsplatz ist.

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dpa

Rückenschmerzen sind eine der Hauptursachen für Fehltage bei Büroarbeitern. Auslöser können zu langes oder falsches Sitzen sein. „Häufig verursachen aber auch psychische Probleme das Rückenleiden“, sagt Andreas Tautz von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. So könnten sich Stress mit Kollegen oder dem Chef durchaus im Rücken bemerkbar machen. „Der seelische Druck führt bei vielen dazu, dass sie körperlich verspannen und Rückenschmerzen bekommen.“

Bewegung hilft gegen Schmerzen

Betroffene sollten deshalb auf der Suche nach Ursachen nicht nur die richtige Einstellung von Bürostuhl und Schreibtisch im Blick haben, so Tautz. Stattdessen sollten sie überlegen, wie zufrieden sie mit ihrem Arbeitsplatz sind. Der Betriebsarzt könne dabei helfen. Doch egal, was die Ursachen sind: Arbeitnehmern mit Rückenschmerzen helfe vor allem Bewegung. Diese lasse sich oft leichter in den Arbeitsalltag integrieren, als viele denken.

„Arbeitnehmer können etwa zum Telefonieren immer aufstehen, sich ein Stehpult ins Büro stellen oder den Drucker möglichst weit weg vom Schreibtisch positionieren.“ So müssten sie sich immer bewegen, wenn sie ihre Ausdrucke holen. Außerdem helfen Spaziergänge in der Mittagspause. „Das tut nicht nur dem Körper gut. Es hilft, Stress abzubauen“, sagt Tautz. Denn Arbeitnehmer entfernten sich mit jedem Schritt meist innerlich vom Stress im Büro. (dpa)


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