28.08.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Klinik_am_Ring_Header

Bewährte Hilfe: Korrektur der Nase

Schnarchen ist nicht nur für den Partner störend, sondern kann auch für den Schnarcher selbst gesundheitsgefährdend sein.

Schnarchen ist nicht nur für den Partner störend, sondern kann auch für den Schnarcher selbst gesundheitsgefährdend sein.

Foto:

KLINIK AM RING

Die Nase ist eines der Spezialgebiete der Hals-Nasen-Ohren-Praxis von Privatdozent Dr. med. Ronald Matthias. Fast vergessen wird, dass sie viele lebenswichtige Funktionen zu erfüllen hat, vom Riechen über das Klimatisieren, wobei sie eiskalt eingeatmete Luft in Sekunden auf über 30 Grad erhitzen kann, bis hin zum Filtrieren von Staubteilchen und Krankheitserregern, die abgefangen werden. Ist die Nase nicht oder nur eingeschränkt funktionsfähig, „schaltet“ der Organismus auf Mundatmung um, was ihn anfälliger für Erkältungskrankheiten und Infektionen macht.
Etwa ein Drittel der Menschen hat Probleme mit der Nasenatmung. Neben Heuschnupfen und Muschelschwellungen kann eine verkrümmte Nasenscheidewand (septum nasi) Hilfe durch Korrektur der Nase die Ursache sein. So gehören Nasenscheidewand- Operationen zu den häufigsten an deutschen HNO-Kliniken durchgeführten Eingriffen.

In der Klinik am Ring werden täglich vier bis fünf Nasenscheidewände gerichtet. Diese hohe Zahl erklärt sich daraus, dass eine verkrümmte Nasenscheidewand auch als häufigste Ursache gesehen wird für ein weit verbreitetes Phänomen: das Schnarchen, durch das fast jedem dritten Deutschen die Nachtruhe versagt bleibt. Schnarchen kann krank machen, denn: „Oft wird beobachtet, dass Schnarcher, um den eigenen Geräuschen zu entgehen, gelegentlich den Atem anhalten“, erklärt Dr Matthias. „Der lebenswichtige Sauerstoff im Blut fällt ab.“ Je länger Schnarchen unbehandelt bleibt, desto größer ist die Gefahr von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und deutlich erhöhtem Schlaganfall und Herzinfarktrisiko als Folge.
Die Methoden, um Schnarchern zu helfen, reichen von medikamentöser Behandlung bis hin zu operativen Eingriffen. „Wir empfehlen, grundsätzlich immer erst die Nase und anschließend, falls nötig, das Zäpfchen chirurgisch zu verändern, da das Schnarchen meist schon nach der ersten OP verschwindet“, sagt Dr. Matthias. „Die Korrektur der Nase dauert lediglich 40 Minuten und ist schmerzfrei. Auf diesem einfachen Weg gelingt es uns, fast allen Betroffenen dauerhaft zu helfen.“
Bei der OP wird darauf verzichtet, Nasentamponaden zu legen, um den Patienten inzwischen unnötige Schmerzen zu ersparen.

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Privat-Dozent
Dr. med. RonaldMatthias
Tel: 0221 92424-240
hno@klinik-am-ring.de
www.klinik-am-ring.de