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Beginn mit Fliegeralarm: Metallica in der Feuerfontäne

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NÜRBURGRING - „Rock am Ring 2008“ - es war gigantisch! 85 000 Musikfans aus aller Welt verwandelten den Nürburgring am vergangenen Wochenende in ein Mekka der Rockmusik. Von Freitag bis Sonntag ging es jeden Mittag los. Gefeiert wurde auf den drei Schauplätzen bis spät in die Nacht.

Besonders bejubelt wurden natürlich die Headliner. Erster Höhepunkt war die Rückkehr von „Rage Against the Machine“ am Freitag. Im Jahr 2000 war Sänger Zack de la Rocha ausgestiegen. 2007 fand die Band für ein Konzert in ihrer Heimat Kalifornien wieder zusammen. Anschließend beschloss man, im Sommer 2008 auf Festivals in Europa zu spielen. Eines davon war eben „Rock am Ring“. Und es war ein wenig wie früher: Mit einem Fliegeralarm begann das Konzert mit zehnminütiger Verspätung gegen 22.10 Uhr. Gleichzeitig wurde eine riesige Flagge, auf deren Mitte ein roter Stern prangte, hochgezogen. Und dann kamen sie: Zack de la Rocha, mittlerweile trägt er seine Rastalocken kurz, und ein von Tätowierungen überzogener Tom Morello, der seine Gitarre bearbeitete, als sei die Glanzzeit der Band keine 16 Jahre her. Die Fans flippten zur Crossover-Musik des Quartetts aus Los Angeles vollkommen aus.

Samstagsabends war es nicht minder spektakulär. Die älteren Herrschaften von „Metallica“ zeigten eindrucksvoll, was eine geniale Show ist. James Hetfield, Kirk Hammett, Robert Trujillo und Lars Ulrich bewiesen, dass sie ihre Rock-Posen aus dem Effeff beherrschen: Hetfields Fratze, Trujillo und Hammett, wie sie bedrohlich aufeinanderzustapfen, und Ulrich, der beim Schlagzeugspiel eindrucksvoll seinen Mund im Rhythmus auf und zu macht. Wegen „Metallica“, die wie „Rage Against the Machine“ aus Los Angeles kommen, hatte am Samstagnachmittag sogar der Tüv vorbeischauen müssen. Denn natürlich verzichteten „Metallica“ nicht auf spektakuläre Pyro-Technik. Links und rechts von der Bühne waren auf Gabelstaplern jeweils zwei gewaltige Kisten aufgebaut worden. Aus denen stieg bei einem Song gleichzeitig eine meterhohe Feuerfontäne.

Das Spiel mit dem Feuer wagten auf der Hauptbühne auch die finnischen Symphonic-Rocker von „Nightwish“. Doch der Auftritt dürfte Anette Olzon, Tuomas Holopainen und Co. überhaupt nicht geschmeckt haben. Gleich zwei Mal fiel der Strom aus - 190 000 Watt Tonleistung auf der Bühne reichten anscheinend nicht aus. Die Musiker waren sichtlich und verständlicherweise angefressen.

Nicht gut gelaunt war auch das Publikum vor der zweiten großen Bühne, die sich am anderen Ende des Festivalgeländes befand. Als am Samstagabend gegen 21.30 Uhr der Moderator verkündete, dass die Band „Babyshambles“ um Skandalrocker Pete Doherty angeblich im Stau steckte, flogen zahlreiche Becher Richtung Bühne. Die „Babyshambles“ sollten aber tatsächlich noch auftauchen. Kurz nach zwei Uhr spielten sie ein mitreißendes Konzert mit einem sichtlich derangierten, über die Bühne torkelnden Pete Doherty.

Um das gewaltige Ausmaß von Deutschlands größtem Musikfestival zu dokumentieren, reichen ein paar Zahlen: 36 Kilometer Stromkabel wurden für „Rock am Ring“ verlegt. Die Lichtleistung allein auf der Hauptbühne beträgt 1,2 Millionen Watt. 1200 Security-Leute passen darauf auf, dass nichts passiert. 250 Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes und zehn Ärzte kümmern sich um die Gesundheit der 85 000 Besucher. 360 Personen sind alleine für die Technik rund um die drei Bühnen zuständig. Alleine im Produktionsbereich und an der Hauptbühne wurden von den Verpflegungseinheiten unter anderem eine Tonne Gemüse, 900 Kilogramm Fleisch, 5000 Liter Kaffee und 1400 Eier verarbeitet. Jeder der Köche legt pro Tag eine Strecke von rund zwölf Kilometern zurück.

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