27.06.2016
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Bad Münstereifeler Karnevalsverein: Die Bubbelsbröder sind gerettet

Mit neuer Zuversicht blickt der Vorstand der Bubbelsbröder in die Zukunft.

Mit neuer Zuversicht blickt der Vorstand der Bubbelsbröder in die Zukunft.

Foto:

Cedric Arndt

Bad Münstereifel -

tTurbulente Zeiten liegen hinter den Mitgliedern des Karnevalsvereins Münstereifel (KVM). Sah es noch vor kurzer Zeit so aus, als würden sich die "Bubbelsbröder" auflösen, können sie nach der Hauptversammlung am Freitag wieder zuversichtlicher in die Zukunft schauen.

Nach der Begrüßung der 33 anwesenden Mitglieder eröffnete der Vorsitzende Jörg Meyer die Sitzung mit einem Rückblick auf die Höhen und Tiefen der letzten zehn Jahre. "Die Erfolge werden immer unvergessen bleiben." Das größte Problem sei jedoch der mangelnde Rückhalt in der Bevölkerung gewesen. "Wenn man sich so viel Mühe mit den Vorbereitungen gibt und dann so wenig Besucher begrüßen kann, ist das eine echte Enttäuschung." Die sei der Hauptgrund für die Vorstandsmitglieder gewesen, die Ämter niederzulegen.

"Wir dürfen so viel Tradition nicht einfach sterben lassen"
Christoph Hillers

Lange Zeit wurden vergeblich Nachfolger für die verantwortungsvollen Posten gesucht, der Verein stand kurz vor dem Aus. Vergangene Woche wurde man dann doch fündig. Nach persönlichen Gesprächen erklärte sich Robert Nolte bereit, das Amt des Präsidenten zu übernehmen.

Er wurde bei der Versammlung ebenso einstimmig gewählt wie der Vorsitzende Christoph Hillers und dessen Stellvertreterin Kristina Kirchner. Kassenwart ist Bastian Franken, Dr. Bert Nolte besetzt den Posten des Schriftführers. Pressewartin ist Petra Schneider-Jonas, Martin Hergarten übernimmt die Komiteeleitung.

"Wir dürfen so viel Tradition nicht einfach sterben lassen", erklärte der neue Vorsitzende Hillers. "Ich möchte, dass unsere Kinder genauso mit den Freuden des Karnevals aufwachsen können, wie es uns damals vergönnt war, und darum gehe ich die Vorstandsarbeit mit Freuden an."

Nun wollen die Bubbelsbröder wieder voll durchstarten - in der Hoffnung, dass auch die Besucherzahlen in der kommenden Session wieder stimmen.