29.07.2016
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In Hellenthal: Weg an der Talsperre geebnet

Viele freiwillige Arbeiter trafen sich am Samstag im Hellenthaler Wald, um den Weg rund um die Oleftalsperre in Ordnung zu bringen.

Viele freiwillige Arbeiter trafen sich am Samstag im Hellenthaler Wald, um den Weg rund um die Oleftalsperre in Ordnung zu bringen.

Foto:

Stephan Everling

Hellenthal -

Zu einem ehrenamtlichen Einsatz trafen sich am Samstagvormittag sieben Hellenthaler Bürger an der Oleftalsperre, um ein lang gehegtes Projekt zu verwirklichen. „Seit drei Jahren bin ich schon hinterher, dass das passiert“, meinte ein zufriedener Fritz Bahne.

Mit Rüttelmaschinen, die von der Gemeinde bereitgestellt worden waren, gingen die Männer daran, den Fuß- und Radweg, der auf der Südseite der Talsperre entlang führt, instand zu setzen.

Mit Schotter verfüllt

Im Laufe der Jahre waren in dem unbefestigten Weg so viele Schlaglöcher entstanden, dass es immer schwieriger wurde, dort eine Wanderung zu unternehmen. „Vor allem für Familien mit Kinderwagen war das schon gefährlich“, beschrieb Bahne den Zustand des Weges.

Immer wieder hatte er, unterstützt von Bürgermeister Rudolf Westerburg, bei der Aremberger Forstverwaltung angefragt, die die Wälder rund um den Stausee besitzt, bis diese mit einer Lastwagenladung Split und Schotter die Löcher verfüllte.

Diese festzustampfen blieb dann eine Aufgabe des Vereinskartells Hellenthal. Während Bahne gemeinsam mit Werner Thönnes und Willi Gehlen von der Staumauer aus die Arbeit begann, kamen ihnen vom Einlauf her Werner Wamser, Karl Weimbs, Dieter Benning und Klaus Heinen entgegen.

Nun ist der Weg zwar wieder ohne Schwierigkeiten begehbar, doch ein Problem bleibt. „Für die Radfahrer ist das hier eine Rennstrecke“, sagte Bahne. Der flache Rundkurs reizt die Radler zu Rennen, die im Zweifel auch ohne Rücksicht auf etwaige Fußgänger durchgeführt werden. „Ich möchte deshalb die Radfahrer bitten, es ruhig angehen zu lassen“, betonte der ehemalige Ratsvertreter abschließend. (sev)