24.08.2016
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DLRG: Badeparty für die Lebensretter

Die Attraktion auf der Geburtstagsparty des Mechernicher DLRG-Ortsvereins war ein fünf Meter großer Krake, der zu Wasser gelassen wurde.

Die Attraktion auf der Geburtstagsparty des Mechernicher DLRG-Ortsvereins war ein fünf Meter großer Krake, der zu Wasser gelassen wurde.

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Gudrun Klinkhammer

Mechernich-Firmenich -

Richtig viel Betrieb herrschte am Sonntag in der Eifel-Therme Zikkurat in Firmenich. Am Mittag begann eine große Badeparty für alle, die dem Mechernicher Ortsverein der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) gratulieren und mitfeiern wollten. Den Ortsverein gibt es seit 40 Jahren, die DLRG selber feiert sogar ihr 100-jähriges Bestehen.

245 Mitglieder

Die Ortsgruppe hat 245 Mitglieder, sagte Geschäftsführerin Sabine Geschwind. Die DLRG widmet sich unter anderem der Personenrettung, etwa wenn am Zülpicher See, am Freilinger See oder in einem der hiesigen Schwimmbäder Menschen in Not geraten sind. „Ein weitere Hauptaufgabe sehen wir darin, jedem Menschen das Schwimmen beizubringen“, ergänzte der Vorsitzende Christian Mundt.

Sabine Geschwind ließ die Geschichte des Ortsvereins Revue passieren. Vor 45 Jahren wurde in Mechernich das Gartenhallenbad eröffnet, das mittlerweile wieder abgerissen worden ist. Hermann Nöthen, damals Betriebsleiter des Hallenbads, war eine der treibenden Kräfte, die für die Gründung des DLRG-Ortsvereins verantwortlich zeichneten. Im Kreis existieren außerdem Gruppen in Euskirchen, Kall und Bad Münstereifel. Alle zusammen haben rund 1500 Mitglieder. Den Eisbrecher bei der Badeparty am Sonntag in der Eifel-Therme spielte der Krake „Paul“. Das große Kunststofftier diente den kleinen Wasserratten als Kletterburg, Rutschbahn und Sprungturm.

Für weitere Attraktionen im lauwarmen Wasser sorgten die „Eifel-Taucher“, die Mitglieder der Kanuschule von Wolfgang Petry aus Eicks und natürlich die Schwimmer der DLRG, die Rettungsübungen vorführten. Ein besonderer Wettbewerb fand unter Wasser statt: Dort lieferten sich Fahrer mit versenkbaren Bobby-Cars ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Hinzu gesellten sich im Außenbereich weitere Rettungskräfte, etwa aus Reihen der Bundespolizei, des Technischen Hilfswerks und der Freiwilligen Feuerwehr.