26.09.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Kölner Stadt-Anzeiger | In Nettersheim: Kein Kunstrasen für Kleinspielfeld
04. July 2013
http://www.ksta.de/2198152
©

In Nettersheim: Kein Kunstrasen für Kleinspielfeld

Das Kleinspielfeld in Nettersheim kann nicht wie geplant mit Kunstrasen belegt werden.

Das Kleinspielfeld in Nettersheim kann nicht wie geplant mit Kunstrasen belegt werden.

Foto:

Stephan Everling

Nettersheim -

Die geplante Sanierung des Kleinspielfeldes in Nettersheim muss zurückgestellt werden. Die Planung, den bisher mit Tartan belegten Platz mit Kunstrasen zu versehen, kann so nicht durchgeführt werden, wie die Verwaltung im Bauausschuss mitteilte.

Denn die Schäden in dem Untergrund sind so massiv, dass sie sich auf einen Kunstrasenbelag übertragen würden.

60 000 Euro aus der Gemeindekasse

Rund 60 000 Euro sind für dieses Bauvorhaben in den Haushalt 2013 eingestellt worden. Die Eigenleistung der Sportvereine, die sich für die Nutzung des Platzes interessieren, wurde mit 15 000 Euro veranschlagt.

Inzwischen wurde durch die Vereine der Platz soweit vom Bewuchs befreit, dass die Schäden begutachtet werden konnten. „Eine Fachfirma hat die Fläche begangen und festgestellt, dass die Arbeiten nur mit erheblichem Mehraufwand durchgeführt werden können“, sagte Bürgermeister Wilfried Pracht.

Nicht nur, dass Wurzeln in den Belag gewachsen wären und für unzulässige Schwankungen des neuen Bodens gesorgt hätten. „Die Unebenheiten übertragen sich ansonsten auch auf den Kunstrasen“, erklärte Pracht.

„Ich habe Sorge, ob das Feld saniert werden kann“
Wilfried Pracht, Bürgermeister

Es sei zwar möglich, den Tartanbelag vollkommen aufzunehmen und den Untergrund durchaus zu glätten, doch dann sei selbstverständlich mit Mehrkosten zu rechnen, wobei eine Summe von bis zu rund 45 000 Euro im Raum stünden. „Ich habe Sorge, ob das Feld saniert werden kann“, meinte Pracht.

Inzwischen haben Gespräche mit den Vereinen stattgefunden, bei denen über die neu entstandenen Probleme informiert wurde. In Zusammenarbeit mit ihnen sollen jetzt konkrete Alternativen erarbeitet werden, die dem Rat vorgelegt werden. (sev)


Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?