25.07.2016
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Vor 24-Stunden-Rennen: Dichter Nebel legt Nürburgring lahm

Dichter Nebel lag am Freitagvormittag über dem Nürburgrinng. Alle Renn- und Trainingsläufe mussten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden.

Dichter Nebel lag am Freitagvormittag über dem Nürburgrinng. Alle Renn- und Trainingsläufe mussten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden.

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Reiner Züll

Nürburgring -

Es ist die größte Motorsportveranstaltung der Welt, das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Rund 1000 Rennfahrer aus allen Kontinenten haben dem Beginn am Freitagmorgen entgegengefiebert.

Um 8 Uhr sollte der Rennmarathon mit einem Wertungslauf der RCN-Rundstrecken-Challenge beginnen. Doch es herrschte stundenlang Stillstand am Ring.

Wie schon so oft in der Vergangenheit machte das tückische Eifelwetter den Motorsportlern einen Strich durch die Rechnung. Dichter Nebel lag am Vormittag über dem Nürburgring, so dass alle Renn- und Trainingsläufe aus Sicherheitsgründen abgesagt wurden. Bis zum Mittag hatte sich die Wetterlage rund um den Nürburgring noch immer nicht verbessert.

Hoffen auf den lieben Gott

Rennleiter Walter Hornung aus Engelskirchen und Veranstaltungsleiter Peter Geishecker aus Köln nahmen das Missgeschick gelassen – in der Gewissheit, dass sich Besserung einstelle. Er hoffe auf den lieben Gott, dass er zum Start des eigentlichen 24-Stunden-Rennens am Sonntagnachmittag um 17 Uhr Einsehen mit den Rennsportfans und den Fahrern habe, meinte Geishecker am Freitagmorgen bei der Fahrerbesprechung im Pressezentrum des Nürburgringes.

Dort hatten sich die rund 600 Piloten, die das 24-Stunden-Rennen von Sonntag- bis Montagnachmittag bestreiten, zum Briefing versammelt.

200 000 Besucher am Pfingstwochenende

Der ADAC Nordrhein erwartet am langen Pfingstwochenende über 200 000 Besucher entlang der 25 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife.

Von Freitag bis Montag sorgen rund 3000 Marshalls, Funktionäre und Sportkommissare für die Sicherheit von Fahrern und Zuschauern. Über 100 Fernsehanstalten aus der ganzen Welt berichten über das Großereignis, das in diesem Jahr seine 41. Auflage erlebt.
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Zahlreiche Fahrer aus dem Kreis Euskirchen mischen bei den verschiedenen Rennserien mit. Der Iversheimer Profi-Rennfahrer Frank Stippler geht als Titelverteidiger auf die 24-Stunden-Hatz durch die Grüne Hölle. Er gilt auch in diesem Jahr in seinem Audi R8 LMS ultra als heißer Favorit auf den Gesamtsieg.

Unmittelbar vor Beginn des 24-Stunden-Rennens am Sonntag wird Formel-1-Rekord-Champion Michael Schumacher in einem Silberpfeil eine Runde auf der legendären Nordschleife drehen.


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