26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Burscheid: Erste Ladestation für E-Bikes
25. July 2012
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Burscheid: Erste Ladestation für E-Bikes

Ladestation, E-Bike

Von links: Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan, Kuckenberg-Chef Uwe Schmitz, Belkaw-Geschäftsführer Klaus Henninger an der Ladestation.

Foto:

Timm Gatter

Burscheid -

Eine Premiere feierten am Mittwoch Stadt, Hotel-Restaurant „Haus Kuckenberg“ und Energieversorger Belkaw: Um 14 Uhr wurde auf dem am Biergarten angrenzenden Gelände die erste Ladestation für E-Bikes in Burscheid eingeweiht. Gegenüber dem gastronomischen Betrieb verläuft der am 22. April eröffnete Panoramaradweg Balkantrasse.


„Akku-Tank E“ heißt der stromspendende Apparat für schwächelnde Kraftspeicher. „Das Elektrofahrrad ist mit seinem umweltschonenden Antrieb ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagte gestern Belkaw-Geschäftsführer Klaus Henninger. Deshalb unterstütze das Bergisch Gladbacher Unternehmen die Anschaffung der ersten 100 bei einem Fachhändler erworbenen Elektrozweiräder mit einer Finanzspritze von 100 Euro bei Pedelecs und 300 Euro bei E-Bikes, so Belkaw-Vertriebsleiter Rüdiger Härtel. Auch die Aufstellung der „Stromtankstellen“ entlang der Radwege im Bergischen Land ist Sache der Belkaw. Merkt ein Radfahrer auf dem sechs Kilometer langen Teilstück des Panoramaradwegs in Burscheid, dass der Akku seines Rads leer wird, kann er das Ladegerät an einer der vielen Steckdosen (die Anschlüsse sind nicht genormt) anschließen. In ein bis zwei Stunden hat er dann wieder genügend „Saft“.


In der Zwischenzeit lädt das Restaurant mit Biergarten zum Ausruhen ein. Kuckenberg-Hausherr Uwe Schmitz: „Wir erweitern ständig unser Angebot – speziell auch für Radwanderer.“ In der nächsten Zeit erwartet den Radler in Kuckenberg ein kompletter Rad-Rundum-Service. Uwe Schmitz erinnerte an die emotionale und wirtschaftliche Nähe der Familie zum früheren Balkanexpress: „Meine Großeltern verkauften noch die Fahrkarten für die Bahnhaltestelle Kuckenberg.“
Für Bürgermeister Stefan Caplan ist das Engagement der Familie Schmitz und der Belkaw ein weiterer Schritt zur touristischen Vermarktung des neuen Radwegs.

Die erste „Akku-Tank E“ – eine zweite ist am Burscheider Bad geplant – solle Signalwirkung auf weitere Iinitiativen ausüben. So könne sich die „Balkantrasse“ für Burscheid, Wermelskirchen, Remscheid und später vielleicht auch Leverkusen als wichtiger Wirtschaftsfaktor entwickeln. Der Anfang ist gemacht. Burscheid selbst arbeitet aktuell an einem Marketingkonzept, das der Verbesserung des Radwegs dient.


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