27.09.2016
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Radmarathon auf Balkantrasse: Stempel für die Eifrigen

Skater, Fußgänger und Radfahrer teilten sich die Strecke.

Skater, Fußgänger und Radfahrer teilten sich die Strecke.

Foto:

Ralf Krieger

Burscheid -

„Wir haben uns so früh auf den Weg gemacht, da waren die Stempelstellen noch geschlossen“, sagt Harald Böllstorf (57) aus Witzhelden. Gemeinsam mit Freund, Ralf Kühl (53), hatte er sich am Morgen gegen 10 Uhr auf den Weg nach Remscheid gemacht. Dort eröffneten um 11 Uhr die Vertreter der sechs am ersten Radmarathon beteiligten Kommunen (Burscheid, Wermelskirchen, Remscheid, Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth) das Spektakel mit einer großen Party.

Burscheid, vertreten durch Bürgermeister Stefan Caplan, traf mit seinem Rad über eine Stunde später am „Erfrischungspunkt“ Burscheider Tafel ein: „Ich war angenehm überrascht, dass bei der Eröffnung in Remscheid-Lennep viele Bürger aus unserer Stadt dabei waren.“

SMS an den Bürgermeister

Wie die meisten Radler, die am Sonntag bis in die Abendstunden unterwegs waren, trug er einen Fahrradhelm: „Auf ein Gesetz kann man verzichten. Aber jeder, der nur ein bisschen Verantwortung hat, trägt den Kopfschutz.“ Die Notwendigkeit des Fahrradhelms betonten auch Harald Böllstorf und Ralf Kühl beim Abstempeln der Karte im Biergarten des Restaurants Haus Kuckenberg. „Wer seinen Kopf nicht mit einem Helm schützt, hat wohl nichts besonderes darunter“, rief Thorsten Wirtz mit Lachen zum Abschied.

Am frühen Nachmittag hatte der Burscheider Presbyter und Veranstaltungsmanager, Ralph Liebig, die Stationen entlang der Radroute Wasserquintett hinter sich gelassen. In einer SMS an den Bürgermeister schrieb er: „Wie versprochen, ich habe bereits sechs Stempel.“ Wer beim Stempelspiel mindestens drei Einträge vorweisen konnte, nahm an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gab es vor allem Restaurant-Gutscheine.

Besonders fidel zeigten sich am Haltepunkt der Burscheider Tafel die radelnden Mitglieder des Lüttrinhausener Kegelvereins „Torfnasen“. „Das ist ein toller Service hier“, lobte Detlef Hennig (49) die von den Ehrenamtlern um Martin Heykants und Jürgen Mikus kostenlos bereitgestellte Kaffeetafel. Nach der Atzung schwangen sich Detlef Hennig, Johannes Körber, Volker Kamp, Bernhard Santowski und Wolfgang Mischka wieder auf die Räder via Kuckenberg. Dort erwarteten die beiden 17-Jährigen von Haus Kuckenberg, Lucia Debie und Phil Weigel, mit ihren Stempeln die Radler.

Bis in die Abendstunden begrüßten sie die allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen radelnden Teilnehmer. Einige E-Bike-Fahrer konnten dort ihren Akku laden. „Der Radmarathon ist eine prima Werbung für die Stadt“, sagte der Bürgermeister. Viele Radler aus den anderen Städten hatten versprochen, demnächst der Lindenstadt wieder einen Besuch abzustatten. Mit dem Rad natürlich.


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