28.09.2016
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Balkantrasse: Asphalt statt Schotter

Die erste Asphaltschicht ist jetzt da, Spazierengehen aber noch nicht erwünscht – aus Sicherheitsgründen. Blick von der Romberger Brücke auf den Balkan-Radweg

Die erste Asphaltschicht ist jetzt da, Spazierengehen aber noch nicht erwünscht – aus Sicherheitsgründen. Blick von der Romberger Brücke auf den Balkan-Radweg

Foto:

ralf Krieger

Leverkusen -

Kein Winter – das kommt auch der Balkantrasse zupass: Am Donnerstag wurden die ersten paar hundert Meter auf dem Leverkusener Teilstück asphaltiert. Die Lastwagen fuhren über die Atzlenbacher Straße auf den künftigen Radweg und arbeiteten sich dann rückwärts in Richtung Asphaltierungsmaschine und Burscheid vor. Zunächst wird eine zehn Zentimeter dicke Tragschicht auf dem früheren Bahndamm aufgebracht, die Deckschicht kommt später drauf.

Für die fünfeinhalb Kilometer lange Strecke zwischen Imbacher Weg und der Burscheider Stadtgrenze würden um die 200 Lkw-Ladungen mit je 28 Tonnen Asphalt benötigt, berichtet Jürgen Wasse, Sprecher des Fördervereins Balkantrasse: „Das entspricht recht genau einem Materialverbrauch von einer Tonne je Meter Strecke.“ Das ist deutlich mehr als auf dem Burscheider Teilstück.

Dort ist der Radweg drei Meter breit, auf Leverkusener Gebiet wird er vier Meter breit, weil mit mehr Radlern und Fußgängern gerechnet wird. Der logistische Aufwand für die Asphaltierung des Balkan-Radwegs ist beträchtlich: Die Lastwagen müssen über die stauträchtige A 3 anfahren. Binnen einer Woche soll das Teilstück fertig sein. Öffentlich zugänglich ist der Weg nicht: Es fehlen Absturzsicherungen, Brückengeländer sind wackelig oder fehlen.

Weil jetzt schon mit dem Endausbau des Radwegs begonnen werden kann, nennt der Förderverein auch einen Eröffnungstermin: Sofern nichts mehr dazwischen kommt, wird die Strecke am Himmelfahrtstag freigegeben. Das ist der 29. Mai. Am Sonntag, 22. Juni, soll es dann ein Trassentreffen aller Anliegergemeinden der Panoramaradwege „Balkantrasse“ – also Leverkusen, Burscheid, Wermelskirchen, Remscheid – und „Wasserquintett“ mit Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide gefeiert werden. (tk)


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