30.07.2016
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CDU: Letztes Geleit für Klaus Hupperth

Neben der Familie nahmen Freunde und Weggefährten Abschied von Klaus Hupperth in Lützenkirchen.

Neben der Familie nahmen Freunde und Weggefährten Abschied von Klaus Hupperth in Lützenkirchen.

Foto:

Britta Berg

Lützenkirchen -

Es ist trüb und es nieselt, als sich ein Trauerzug von reichlich 250 Personen von Sankt Maurinus in Richtung Grab aufmacht. So viele geben Klaus Hupperth das letzte Geleit, drücken der Witwe Brigitte Hupperth-Fastenrath die Hand. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion ist am Freitagmittag auf dem Friedhof in Lützenkirchen beigesetzt worden. Eine Woche zuvor war Hupperth verstorben. Sein Tod – er erlag einer Lungenembolie – kam völlig unerwartet.

Entsprechend schockiert waren seine Familie, Freunde und politische Weggefährten. Viele von ihnen geben Hupperth das letzte Geleit; die Kirche ist gut gefüllt, als die Totenmesse beginnt. Herbert Reul, der Parteifreund und Europaabgeordnete aus Leichlingen, gehört zu den Trauergästen, natürlich Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, die Bürgermeister Eva Lux und Friedrich Busch und nahezu der gesamte Stadtrat. Die vielfältige Gremienarbeit von Hupperth, der nicht nur mehr als 21 Jahre die CDU-Ratsfraktion geführt hatte, bringt es mit sich, dass viele Vertreter städtischer und stadtnaher Unternehmen dem Verstorbenen das letzte Geleit geben: der gesamte Vorstand der Sparkasse ist da, EVL-Chef Rolf Menzel, Vertreter der Avea und viele andere. Klaus Hupperth, bekennender Katholik, genoss über die Grenzen der Partei hinaus Ansehen. Obwohl er zu den bedeutendsten politischen Gestaltern der beiden vergangenen Jahrzehnte in der Stadt gehörte, war der Christdemokrat kein Mann des großen Auftritts. Klaus Hupperth, der 34 Jahre lang die Grundschule Bergisch Neukirchen leitete, war im politischen Leben vielmehr ein ebenso beharrlicher wie nüchterner Arbeiter.