28.08.2016
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Rad- und Wanderweg: Balkantrasse wird breiter ausgebaut

Der Förderverein Balkantrasse "macht den Weg frei".

Der Förderverein Balkantrasse "macht den Weg frei".

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Ralf Krieger

Leverkusen -

„Wir machen den Weg frei“, so wirbt eine große Genossenschaftsbank für ihre Leistungen. Mit dem selben Spruch könnte auch der Förderverein Balkantrasse für sich werben. Er zählt mittlerweile knapp 1800 Mitglieder, vor allem aber hat er seinen Eigenanteil von über 200 000 Euro für den Rad- und Wanderweg auf der früheren Bahnlinie Balkantrasse zwischen Burscheid und Opladen beisammen, zu dem sich der Verein verpflichtet hat. Der Förderantrag für den Wegebau auf der steigungsarmen, schienenbefreiten Trasse ins Bergische Land liegt derzeit bei der Bezirksregierung in Köln.


Insgesamt 1,9 Millionen Euro soll der Weg auf Leverkusener Stadtgebiet kosten. Da man auf den bereits fertigen Abschnitten dieser Rad-Fernverbindung ins Oberbergische die Erfahrung gemacht hat, dass der Weg weit besser angenommen wird als erwartet, soll der Leverkusener Abschnitt von vornherein bereiter ausgebaut werden – vier Meter breit soll er Konflikte zwischen den Nutzern ausräumen helfen.

Lob und Anerkennung


So gut vorangekommen ist der Förderverein, dass dessen Vorsitzender, der Opladener Rechtsanwalt Karl-Friedrich Weber, in seinem Jahresbericht in der Jahreshauptversammlung mit Lob und Anerkennung für rührige Mitglieder und großzügige Unterstützer nicht sparte.


Schließlich waren viele Vereinsmitglieder über zwei Jahre lang unermüdlich im Einsatz, um auf Volks- und Vereinsfesten überall in der Stadt für ihr Ziel zu werben, Spenden zu sammeln und neue Mitglieder zu gewinnen. Festveranstalter Werner Nolden unterstützte den Verein mit Ständen auf der Opladener Bierbörse und beim Schlebuscher Volksfest. Und die Vereinsmitglieder Harald Drescher, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes in Wermelskirchen, und Christoph Pesch, Bautechniker, fertigten gemeinsam den Förderantrag für die Balkantrasse an – eine Fleißarbeit. Am 10. Dezember soll der Stadtrat den Baubeschluss für den Weg fällen, der die Stadt keinen Euro kosten soll. Der Bauausschuss war gestern bereits einstimmig dafür.
Nach so erfolgreicher Arbeit wurde der Vorstand des Fördervereins einstimmig bestätigt. Karl-Friedrich Weber bleibt Vorsitzender mit seinem Stellvertreter Hartmut Lehmler und Schatzmeister Manfred Haußmann. (ger)