27.08.2016
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Rettungsaktion: Verletzte nach Wohnungsbrand

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Britta Berg

Lützenkirchen -

Aus akuter Lebensgefahr musste die Feuerwehr am Sonntagmorgen mehrere Bewohner eines Hauses an der Straße Im Kirchfeld in Lützenkirchen retten. Fünf Personen erlitten bei dem Brand Rauchvergiftungen und mussten zur weiteren Behandlung ins Klinikum und ins Remigius-Krankenhaus gebracht werden. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache gegen 7.50 Uhr in einer Wohnung im ersten Stock des zweieinhalbgeschossigen Mehrfamilienhauses ausgebrochen.


Als die ersten Einsatzkräfte wenig später eintrafen, war vier Bewohnern der Fluchtweg durch das völlig verqualmte Treppenhaus bereits abgeschnitten. Um noch atmen zu können, hatten sie sich auf Balkone und an Fenster geflüchtet. Von dort wurden sie von der Feuerwehr sowohl über einen Drehleiterwagen als auch über tragbare Leitern in Sicherheit gebracht. Alle vier und die Mieterin der Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, mussten noch an Ort und Stelle vom Rettungsdienst behandelt und anschließend in die Krankenhäuser gebracht werden.


Vier Trupps nahmen mit Atemschutzgeräten die Brandbekämpfung und die Suche nach weiteren Hausbewohnern in Angriff. Dabei wurde in einer Wohnung eine völlig verängstigte Katze geborgen und unversehrt ihrem Halter übergeben. Insgesamt waren 38 Kräfte der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr mit zehn Fahrzeugen und vier Rettungswagen im Einsatz. Der Löschzug Schlebusch der Freiwilligen Feuerwehr wurde vorsorglich als Reserve alarmiert und hielt sich in seinem Gerätehaus in Bereitschaft, bis der Einsatz um 10.30 Uhr beendet werden konnte. (hz)