25.07.2016
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Sperrung auf der A1: Neue Risse an der Leverkusener Rheinbrücke entdeckt

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Ralf Krieger

Leverkusen -

Von Freitag, 26. Februar, 22 Uhr bis Montag, 29. Februar, um 5 Uhr ist auf der A1 über der Rheinbrücke in Richtung Dortmund nur ein Fahrstreifen offen. Straßen NRW sperrt die anderen beiden wegen Schweißarbeiten. Die Gegenseite ist nicht betroffen.

Die ständig laufenden Routine-Prüfungen an der Brückenkonstruktion haben neue Risse am Hauptträger offenbart. Um den Schaden zu beheben, trennen die Brückenbauer das schadhafte Blech aus dem Hauptträger heraus und ersetzen es durch ein neues. Während der Aktion ist die Tragfähigkeit der Brücke jedoch eingeschränkt. Darüber hinaus reduziert die Sperrung der Fahrstreifen die Brückenschwingungen, die beim Schweißen stören.

IHK warnt vor Sperrungen

„Der aktuelle Schaden zeigt, dass die Brücke nicht zur Ruhe kommt und wir mit unserer Strategie richtig liegen, die Brückenkonstruktion weiterhin intensiv zu beobachten“, sagt Thomas Raithel von Straßen NRW. So könne die Behörde die Schäden immer frühzeitig erkennen und beheben, damit der Verkehr bis zum Neubau der Brücke so gut wie möglich weiter laufen könne. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen bleibt die Brückenbenutzung generell weiter verboten.

Die IHK Köln warnt derweil davor, die Spuren beim Neubau der Rheinbrücke einzuschränken. „Jeder Verkehrswissenschaftler weist nach, dass mehr Spuren auch automatisch mehr fließenden Verkehr bedeuten“, sagte Ulrich Soénius von der IHK Köln. Er verlangt eineindeutiges politisches Signal auch auf Länderebene. (mbc)


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