30.07.2016
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Stadtrat: Leverkusen hat eine neue Dezernentin

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn überreicht der neuen Baudezernentin Andrea Deppe einen Blumenstrauß.

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn überreicht der neuen Baudezernentin Andrea Deppe einen Blumenstrauß.

Foto:

Britta Berg

Leverkusen -

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat Montagnachmittag zwei neue Dezernenten gewählt: Frank Stein (SPD), amtierender Sozialdezernent, wurde mit 53 Ja- und 13 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung zum Nachfolger von Kämmerer Rainer Häusler gewählt, der Ende August den Ruhestand antritt.

Zuvor war bereits Andrea Deppe mit 49 gegen 18 Stimmen zur neuen Baudezernentin gewählt worden. Die parteilose Architektin, derzeit stellvertretende Leiterin des Stadtplanungsamts von Paderborn, wird ihr Amt am 1. Juli antreten. Der bevorstehende Wechsel von Ostwestfalen ins Rheinland wird bei der 47-Jährigen voraussichtlich keinen Kulturschock auslösen. Geboren wurde sie in Oberhausen, ihre Eltern leben in Düsseldorf, und eine Wohnung hat sie nicht nur in Paderborn, sondern ihres ebenfalls berufstätigen Mannes wegen auch in Bad Honnef. Unmittelbar nach ihrer Wahl kündigte Andrea Deppe an, bis zu ihrem Dienstantritt nach Leverkusen umzuziehen. Auf einen bestimmten Stadtteil habe sie sich aber noch nicht festgelegt.

Angesehen hat sie sich ihre neue Wirkungsstätte aber bereits im Vorfeld und dabei – wie schon zahlreiche andere vor ihr – gestaunt, wie viele idyllische Eckchen die vermeintliche Chemiestadt Leverkusen hat. Dennoch sei ihr klar, sagte die neue Baudezernentin im Gespräch mit dem „Leverkusener Anzeiger“, dass etliche Herausforderungen auf sie warten: „Leverkusen ist eine Stadt im Wandel, was großes Potenzial birgt“.

Dafür werde sowohl stadtplanerisch als auch finanziell viel Kreativität benötigt. Auf das neue Amt, zu dem ihr nach Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn Roswitha Arnold und Gerd Wölwer von den Grünen besonders herzlich gratulierten, freue sie schon jetzt, versicherte Andrea Deppe durchaus glaubwürdig. Ihren Führungsstil beschrieb die 47-Jährige auf Nachfrage als kooperativ. Sie habe auch eine Ausbildung als Mediatorin, die sie als Vorgesetzte bei Meinungsverschiedenheiten und Konflikten nutzen werde.