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M-real: 66 Mitarbeiter in Transfergesellschaft

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Zanders
Gelände der Firma m-real. (Bild: RUN)
Bergisch Gladbach

Dazu zählten nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ auch die Zahlung von Abfindungen. 66 Zandrianer werden für ein Jahr in eine Transfergesellschaft übernommen und erhalten dort 80 Prozent ihrer derzeitigen Nettobezüge. Der Betriebsrat hofft, dass möglichst viele Mitarbeiter im – noch zu gründenden - „Businesspark“ neue Arbeit finden werden.

Mit dem Businesspark verbindet sich die Hoffnung, rund um das Kraftwerk der Papierfabrik neue Industrien anzusiedeln. Bei M-Real Zanders gibt es nach den Stellenstreichungen noch 470 Mitarbeiter. Die Produktion ist ausschließlich auf das Spezialpapier Chromolux beschränkt. Daneben wird von M-real das Ausrüstungs- und Logistikzentrum in Bergisch Gladbach angesiedelt.

Heikki Husso, der Geschäftsführer von M-real Zanders zeigte sich erleichtert: „Ich denke, dass ist eine Lösung mit der beide Seiten leben können.“ Die Produktion von Chromolux sei die Grundlage für eine profitable Zukunft des Gesamtstandortes. Dabei setzt auch Husso auf den Businesspark. „Da wollen wir mit dem Betriebsrat eng zusammenarbeiten.“

Gedämpfte Freude verbreitet Frank Eschenauer, der Betriebsratsvorsitzende bei Zanders: „Das ist jetzt erst einmal ein Etappensieg, nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ Eschenhauer betonte, dass es gelungen sei, 470 Arbeitsplätze zu erhalten. Im Oktober 2011 sei von der Geschäftsleitung bei M-real Zanders geplant gewesen, rund 400 Stellen zu streichen. Tatsächlich seien es jetzt noch 66 Kündigungen.

Der Betriebsrat hat große Hoffnungen auf den Businesspark. So könnten etwa auch derzeit stillgelegte Maschinen von interessierten Investoren wieder in Betrieb genomen werden. „Es gibt hier sehr viele Möglichkeiten, denn wir sind eine hervorragende Papierfabrik.“ Skeptisch bleibt Eschenauer nach wie vor gegenüber M-real: „Der Eigentümer hat uns gesagt, dass er einen Businesspark will, jetzt werden wir sehen, ob er einen Businesspark auch aufbauen kann.“ Bürgermeister Lutz Urbach bedauert den Arbeitsplatzabbau aber ist auch erleichtert, dass es nicht zu dem ursprünglichen Kahlschlag kommt. Urbach: „Es werden mehr Arbeitsplätze erhalten, als anfangs zu erwarten war.“ Urbach war im Rahmen eines Runden Tisches an den Verhandlungen über die Zukunft des Werks beteiligt.

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