26.07.2016
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Zur Feuerwehrfrau: Unverantwortlich gehandelt

Die junge Feuerwehrfrau lässt sich in einer Aufnahmepause mit dem Fotografen ablichten.

Die junge Feuerwehrfrau lässt sich in einer Aufnahmepause mit dem Fotografen ablichten.

Foto:

Verlag Fire 1

Bergisch Gladbach -

Niemand in der Feuerwehr habe etwas dagegen, wenn sich eine junge, attraktive Feuerwehrfrau leicht bekleidet fotografieren lasse. Das sei die Privatangelegenheit der 29-jährigen Blondine, beeilen sich Stadt und Feuerwehr zu betonen. Allerdings gebe es eine Anweisung, dies nicht mit einem roten Auto der Stadt zu tun.

Die Feuerwehrfrau setzte sich über diese Anweisung hinweg und kassierte eine Degradierung – und das ist richtig.

Doch sie ist nicht die einzige Schuldige. Genauso zu verurteilen sind ihre Helfer, die sich an Gemeinschaftseigentum vergriffen haben und sich mal eben einen Feuerwehrwagen für private Zwecke ausleihen. Diese Feuerwehrleute sind auf Dauer nicht tragbar. Ihnen fehlt jedes Verantwortungsgefühl für die ihnen anvertrauten Geräte. Was wäre denn wohl passiert, wenn während der privaten Fotoaufnahmen das Fahrzeug zu einem Einsatz gerufen worden wäre? Die Stadt sollte handeln. Solche Feuerwehrleute braucht keine Kommune.


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