27.08.2016
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ÖPNV: Immekeppeler sind bald schneller in Köln

In Rösrath können Immekeppeler nach Köln umsteigen.

In Rösrath können Immekeppeler nach Köln umsteigen.

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Roland U. Neumann

Rhein-Berg/Overath -

Der Overather Stadtteil Immekeppel wird wohl eine bessere ÖPNV-Anbindung an Köln erhalten. Die SPD hat im Kreistag beantragt, die Buslinie 422 nicht in Rösrath-Hoffnungsthal enden zu lassen, sondern über Untereschbach bis nach Immekeppel weiterzuführen. Damit könnten die Bewohner dieser Ortschaften in Hoffnungsthal oder – besser noch – in Rösrath in die Regionalbahn 25 umsteigen.

Die CDU und kleinere Fraktionen haben signalisiert, dass sie den SPD-Antrag unterstützen wollen. Er soll im neuen Jahr aber zunächst im Verkehrsausschuss des Kreises vorberaten werden. Bei positiver Beschlussfassung würde die Linien-Verlängerung ab Mitte 2013 eingerichtet und zunächst für zwei Jahre betrieben. Während dieser Zeit soll ermittelt werden, ob die Fahrgastzahlen die Verlängerung rechtfertigen.

SPD-Fraktionschef Gerhard Zorn, der auch Sprecher seiner Partei in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) ist, führt zwei Gründe für den Antrag an: Immekeppel und auch Untereschbach – wo allerdings schon ein Schnellbus nach Köln hält – erhielten eine bessere Anbindung insbesondere für Berufspendler. Und die Polizeiwache Untereschbach sei dann für die Bürger endlich auch von Rösrath aus mit dem Bus zu erreichen.
Die Verlängerung der Linie würde laut Zorn 120000 Euro für ein volles Jahr kosten. Im Haushaltsposten für den ÖPNV sei dieses Geld noch vorhanden. Die Busse der Linie 422 verkehren zurzeit im Halbstundentakt zwischen Rösrath-Bahnhof und der Endhaltestelle „Unterste Sülz“ in Hoffnungsthal, wenden dort und fahren den gleichen Weg wieder zurück.