24.08.2016
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Gericht: Opfer mit Hammerschlägen traktiert

Vor Gericht wird ein versuchter Mord mit einem Hammer verhandelt.

Vor Gericht wird ein versuchter Mord mit einem Hammer verhandelt.

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dpa

Köln / Rösrath -

Mit insgesamt neun Hammerschlägen auf den Kopf, soll der Odenthaler versucht haben einen 23 –jährigen Kölner zu töten, von dem er sich finanziell ausgenutzt fühlte. Der 23-Jährige erlitt mehre Kopfwunden sowie ein ausgeprägtes Schädel-Hirn-Trauma. Aber auch der 30 Jahre alte Odenthaler blieb nicht unverletzt. Er hatte mehrere Verletzungen durch Messerstiche. Beide Männer wurden in einem Krankenhaus stationär behandelt. Im Anschluss daran wurde der 30-Jährige in das Justizkrankenhaus Fröndenberg verlegt. Lebensgefahr bestand bei beiden Männern nicht.
Am 1. Juni 2012 kam es zu der Auseinandersetzung zwischen Täter und Opfer auf einem Wanderparkplatz an der Feldstraße in Kleineichen. Hierbei soll der Ältere mit dem Hammer zugeschlagen haben. In direkter Nähe zum Tatort an der Feldstraße waren Ermittler der Kölner Mordkommission zwei Tag später auf eine rund ein Meter breite und zwei Meter lange Grube gestoßen. Das ein Meter tiefe Erdloch war frisch ausgehoben worden. Rund einen Kilometer weiter, wiederum direkt neben einem Parkplatz, fanden Spurenermittler der Kölner Polizei später eine zweite Grube. Die Ermittler aus Köln waren mehrere Tage mit einem Suchhund rund um den Tatort unterwegs.
Die Vermutung , dass es sich bei den Erdgruben um ausgehobene Gräber für das Opfer der Gewalttat handeln könnte, wollte Staatsanwalt Alf Willwacher im Juni 2012 nicht bestätigen oder kommentieren. Der Prozess könnte Licht ins Dunkel bringen. (dino)


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