25.08.2016
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Silvester: Mit Sicherheit ins neue Jahr

Ein Feuerwehr gehört für viele an Silvester dazu.

Ein Feuerwehr gehört für viele an Silvester dazu.

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dapd

Rhein-Berg -

Die Feuerwehr in Bergisch Gladbach warnt vor dem unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zum Jahreswechsel.

„Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern“, erklärt Frank Haag, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach und Gesamteinsatzleiter in der Silvesternacht.

Laut Haag stellen vor allem illegal eingeführte und selbst gebastelte Knallkörper eine besondere Gefahr dar.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier. So sollen Verbraucher unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller beachten. Jugendliche unter 18 Jahren sollten möglichst nicht mit Feuerwerkskörpern und Raketen hantieren. Feuerwerk sollte nicht in geschlossenen Räumen gezündet werden.

Fachleute der Feuerwehr weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen untersagt ist. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.

Wichtig sei ein ausreichender Sicherheitsabstand nach dem Anzünden der Raketen. „Blindgänger dürfen nicht wieder angezündet würden“, erklärt Haag. „Feuerwerkskörper dürfen niemals auf Menschen abgefeuert werden“, ergänzt Feuerwehrpressesprecher Elmar Schneiders.

Er warnt eindringlich vor dem Kauf von Artikeln die über keine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen und warnt außerdem vor der Benutzung von selbst gebastelten Knallern und Raketen. Immer wieder komme es zu Selbstentzündungen der Böller.

Deshalb der Hinweis der Spezialisten, diese niemals am Körper, etwa in Jacken oder Hosentaschen, zu transportieren. Während des Silvesterfeuerwerks bitten die Brandschutzfachleute, Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Brand oder Unfall kommen, sollte sofort der Notruf 112 angewählt werden.