27.09.2016
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Statistik aus Rhein-Berg: Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind weniger Menschen ohne Job

Symbolbild

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dpa

Rhein-Berg -

Die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach geht nicht davon aus, dass die Arbeitslosenzahlen aufgrund der Flüchtlinge und Asylbewerber deutlich steigen werden. Das sagte der Vorsitzende der Agentur-Geschäftsführung, Stefan Krause, bei der Vorlage der Arbeitslosenzahlen für Dezember 2015. Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind zumindest die Zahlen im letzten Monat des alten Jahres noch nicht signifikant gestiegen. Unter dem Strich waren es lediglich vier Arbeitslose mehr als Ende November. Die Quote blieb bei 6,1 Prozent.

Nachfrage weiter sehr hoch

Die Agentur nennt die Nachfrage nach Arbeitskräften „weiterhin sehr hoch“. Man blicke deshalb auch zuversichtlich ins neue Jahr. Eigentlich steigt die Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten saisonbedingt. Aber auch diese Entwicklung ist zumindest in Rhein-Berg diesmal weitgehend ausgeblieben – wobei der Winter bisher auch sehr mild war. Andererseits ist die Arbeitslosenquote in Leverkusen (8,4 Prozent) und Oberberg (5,3 Prozent) doch merklicher gestiegen. Aber auch das sei, so Stefan Krause, absolut saisonüblich.

8862 Kreisbürger waren Ende Dezember als arbeitssuchend gemeldet. Dies sind 42 weniger als vor einem Jahr. 1327 von ihnen meldeten sich im Laufe des Dezembers neu an – 51 weniger als im November. 1312 Personen hingegen wurde im Dezember nicht mehr als Arbeitslose geführt. 388 haben eine neue Stelle gefunden. Andere konnten ihre Rentenansprüche anmelden.

Das Angebot an freien Arbeitsstellen lag bei 1215 Personen. Damit wurde der Vorjahreswert um 391 Stellen oder 47,5 Prozent überschritten. Gesucht werden aktuell Arbeitnehmer im Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen, im Bau, der Gastronomie sowie in der Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit).


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