29.09.2016
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Unwetterwarnung für Rhein-Berg: Ab Dienstagabend wird es ungemütlich

Unwetter in Bergisch Gladbach

Unwetter in Bergisch Gladbach

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Jürgen Dehniger

Rhein-Berg -

Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes sorgte am Dienstag für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei einigen Verwaltungen im Kreisgebiet – sehr präsent ist die Erinnerung noch an den Jahrhundertregen, der am 20. Juni große Schäden angerichtet hatte. Bereits am Dienstagabend sollten Gewitter möglich sein; für heute und das kommende Wochenende werden Unwetter nicht ausgeschlossen.

Bergisch Gladbach: Die Rinnen und Sinkkästen an der Buchmühle seien kontrolliert und gereinigt, teilte Stadtsprecher Martin Rölen mit. Der Schieber zum Einlass des Niedrigwasserprofils im Buchmühlenpark werde bei Regenbeginn geschlossen, der Rechen an der Odenthaler Straße werde vor Regenbeginn frei sein. Die weiteren gefährdeten Rechen würden vorsorglich überprüft und gereinigt. Für heute und das Wochenende habe Betriebsleiter Martin Wagner von der Kanal- und Gewässerunterhaltung doppelte Rufbereitschaft angeordnet. Bei Starkregen liefen die Einsätze des Abwasserwerks und der Feuerwehr koordiniert ab. Der zur Entlastung geplante Vorrechen für die Strunde am Einlauf der Odenthaler Straße, konnte bislang noch nicht realisiert werden.

Um die schweren Auswirkungen wie im Juni zu vermeiden, bittet die Stadtverwaltung auch die Bürger, alle in der Nähe von Gewässerläufen befindlichen Gegenstände, die weggespült werden könnten, aus der Hochwasserzone zu entfernen. Sicherungsanlagen gegen Hochwasser sollten einsatzbereit gehalten, gefährdete Gegenstände erhöht platziert werden.

Kürten: Straßenrinnen und -einläufe werden regelmäßig kontrolliert. „Die Mitarbeiter des Bauhofs haben dabei immer einen besonderen Augenmerk auf die Durchlässe“, erklärte Bauamtsleiter Willi Heider. Zudem hätten sie Anweisung, nach jedem Starkregenereignis die Sinkkästen zu kontrollieren. Extrakontrollen würden derzeit nicht durchgeführt.

Rösrath: In den Stadtwerken Rösrath sind alle Vorbereitungen für einen eventuellen Einsatz getroffen: „Der Bereitschaftsdienst ist informiert, es besteht erhöhte Aufmerksamkeit“, sagte Eva Richter von den Stadtwerken. Bei der Unwetterzentrale NRW würden ständig aktuelle Daten abgerufen. Richter: „Es gibt noch keinen Grund zur Beunruhigung. Bei Alarmstufe rot steht alles parat: Lastwagen, Bagger, Mitarbeiter sind bereit.“

Overath: Die Verwaltung sieht den Unwetterwarnungen gelassen entgegen. „Nach den Prognosen für die nächsten Tage wird es für Overath nicht so dramatisch treffen wie vor einigen Wochen“, sagte Sprecherin Elke Becker. Schon am Montag waren Mitarbeiter des Bauhofs unterwegs, um die Regenwassereinläufe auf den Straßen zu reinigen. „Alle Einlaufschächte und die Schmutzsiebe sind gereinigt.“


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