28.07.2016
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Realschule: 110 Plätze in der neuen Mensa

Den Kindern schmeckt’s: Die neue Mensa an der Albert-Einstein-Realschule in Oberaußem bietet Platz für 110 Schüler. Die Stadt hat mehr als drei Millionen Euro investiert.

Den Kindern schmeckt’s: Die neue Mensa an der Albert-Einstein-Realschule in Oberaußem bietet Platz für 110 Schüler. Die Stadt hat mehr als drei Millionen Euro investiert.

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Dennis Vlaminck

Bergheim-Oberaußem -

Bei der Einweihung der neuen Mensa bleibt die Küche zum allergrößten Teil kalt. Nur ein warmes Süppchen gibt es für die Besucher, die sich den Anbau an der Albert-Einstein-Realschule anschauen. 110 Sitzplätze hat die Mensa, hinzu kommen die Küche und drei Klassenräume im Obergeschoss. Nun haben bis auf die Geschwister-Scholl-Realschule, deren Schüler hinüber ins Gutenberg-Gymnasium essen gehen, alle weiterführenden Schulen Mensa oder Küche.

Die neue Mensa und die zusätzlichen Räume ermöglichen der Schule nach Jahren endlich die Arbeit an einem Standort: Ab 2003 waren auch Schüler in das mehrere Hundert Meter entfernte Gebäude am Katzenbungert ausgelagert, wo auch Essen ausgegeben wurde. Seit Montag sind nun alle Klassen in der Brieystraße untergebracht, und auch die teilöffentliche Bücherei ist vom Katzenbungert in die Schule gezogen.

„Wir sind froh, dass wir jetzt alles hier haben“, sagt Schulleiterin Gaby Orbach. Das Hin- und Herlaufen und die aufwendige Aufsicht entfielen nun. Zudem werde der Ganztagsbetrieb an der Schule, der im Sommer 2009 aufgenommen wurde, nun erheblich erleichtert. Orbach freut sich, dass für den Betrieb der Mensa „unser Wunsch-Caterer“, ein Unternehmen aus Fliesteden, gewonnen werden konnte. „Es ist dasselbe Essen wie vorher, aber den Kindern schmeckt es jetzt besser“, sagt Orbach über die Mensa, die schon seit einigen Tagen in Betrieb ist. „Sie genießen offenbar den neuen Raum.“ Laut Pächterin Petra Gobelius nutzen bis zu 80 Kinder die Mensa. „Wir hoffen, im nächsten Jahr werden es mehr.“

An der Schule wurde auch ein Aufzug in der Aula eingerichtet, sodass fast alle Teile des Alt- und Neubaus barrierefrei erreichbar sind. Auch eine Sanierung ist im Gange, das Hauptgebäude folgt 2013. Die Kosten für Mensa, Sanierung und die noch anstehenden Arbeiten betragen nach Angaben der Stadtverwaltung rund 3,2 Millionen Euro. Gedankenspielen über eine Umwandlung in eine Sekundarschule steht Bürgermeisterin Maria Pfordt skeptisch gegenüber. „Wir werden die Vorteile dieser Schule nicht leichtfertig opfern für Schulformexperimente.“