26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Köln Richtung Aachen: A4 nach schweren Lkw-Unfall weiterhin teilweise gesperrt
18. January 2016
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Köln Richtung Aachen: A4 nach schweren Lkw-Unfall weiterhin teilweise gesperrt

Nach einem schweren Unfall auf der A4 Richtung Aachen hinter der Anschlussstelle Frechen Nord mussten die Einsatzkräfte einen Lkw löschen.

Nach einem schweren Unfall auf der A4 Richtung Aachen hinter der Anschlussstelle Frechen Nord mussten die Einsatzkräfte einen Lkw löschen.

Foto:

Christina Hustedt

Frechen -

Wie es zu dem Unfall kam und warum das Führerhaus sofort Feuer gefangen hatte, müssen die Ermittlungen zeigen. Vor Ort auf der Autobahn 4 zwischen Frechen-Nord und dem Rastplatz Frechen ging es in der Nacht erst einmal um die Versorgung eines schwer verletzten Fahrers und das Löschen seines Lkw.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhren ein Tanklaster, beladen mit Milch, und ein 7,5-Tonner gegen kurz nach 3 Uhr hintereinander auf der A4 Richtung Aachen, als der rumänische Fahrer des Milchtransporters plötzlich von hinten einen Schlag spürte und anhielt. Der kleinere Laster mit Aachener Kennzeichen war aufgefahren und das Führerhaus brannte bereits.

Sofort zog der 42-jährige Rumäne seinen 58 Jahre alten deutschen Kollegen aus dem Fahrzeug, zog ihn aus dem Gefahrenbereich und rettete ihm so das Leben. Trotzdem erlitt der Mann schwere Verbrennungen und wurde mit einem Rettungswagen in eine Aachener Klinik gebracht. Der Retter blieb unverletzt. Er hatte seine unbeschädigte Zugmaschine abgekoppelt und einige Meter weiter abgestellt.

Die Feuerwehr Frechen begann sofort nach dem Eintreffen am Unfallort mit dem Löscharbeiten, konnte aber ein Übergreifen der Flammen auf den Laderaum mit Frischgemüse nicht mehr verhindern.

Hartnäckig fraß sie das Feuer durch die Verschalung des Kühltransporters, sodass die Feuerwehr unter Atemschutz beide Seiten des Laderaums aufbrechen und von allen Seiten ablöschen musste. Dazu wurde nach und nach der Lkw auch ausgeräumt und diverse Kisten mit Gemüse landeten auf der Fahrbahn. Auch der Tankanhänger wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen, doch nach einer Schrecksekunde hatte sich für Polizei und Rettungskräfte schnell herausgestellt, dass es sich bei dem Inhalt nicht um einen gefährlichen Stoff sondern nur Milch handelte.

Nachdem der Schwelbrand im Gemüselaster unter Kontrolle gebracht worden war, konnte die Autobahnpolizei gegen 4.30 Uhr eine Fahrspur in Richtung Aachen wieder freigeben. Die Aufräumarbeiten am Unfallort und die Sperrung der anderen Fahrstreifen dauern allerdings nach Angaben der Polizei noch bis mindestens Montagmittag an.

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