26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Stommelner Freibad: Grünes Licht für Hallenbad-Neubau
20. March 2013
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Stommelner Freibad: Grünes Licht für Hallenbad-Neubau

Die Mehrheit des Rates will das neue Hallenbad am Standort des Stommelner Freibades bauen.

Die Mehrheit des Rates will das neue Hallenbad am Standort des Stommelner Freibades bauen.

Foto:

Maria Machnik

Pulheim -

Nun soll es schnell gehen. Um zu verhindern, dass sich die geplante Neugestaltung der Pulheimer Bäderlandschaft weiter verzögert und die Baukosten folglich weiter in die Höhe schießen, haben CDU, SPD, FDP und Bürgermeister Frank Keppeler in der Sitzung des Stadtrates das Projekt nun auf den Weg gebracht. Die Grünen stimmten nicht zu, weil ihrer Ansicht nach nur Stommeln, nicht aber der Zentralort Pulheim als Standort diskutiert wurde und die Grünen „der Finanzierung nicht trauen“, sagte Fraktionssprecher Thomas Roth.

Der Bürgerverein lehnte das Projekt ohne Begründung ab. Auch Holger Veit (CDU) und Hans Ehm (FDP) stimmten dagegen. Mitglieder der Interessengemeinschaft Hallenbad Pulheim-Freibad Stommeln zweifelten in der Bürgerfragestunde an, dass die nun angestrebte Lösung die wirtschaftlichste ist. Das neue Hallenbad soll ein Schwimmerbecken mit fünf 25-Meter-Bahnen, ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden, einen Ein- und einen Drei-Meter-Sprungturm bekommen. Im Sprungbereich soll das Becken 3,80 Meter tief sein. Anders als zunächst geplant, soll das Freibad mit Springerbecken und Sprungturm erhalten bleiben. Der Sportlertrakt soll durch einen Neubau mit gleich großen Umkleiden und Gruppenräumen ersetzt werden.

Der Projektsteuerer und der Generalplaner (die Firma DTF) werden nun die Ausführungsplanung ausarbeiten. Um eine „relativ hohe Sicherheit“ zu haben, sollen die Arbeiten so früh wie möglich, im August, ausgeschrieben werden, sagte Simon Wenger von der Firma WSP. Das entspreche 60 bis 70 Prozent des kompletten Auftragsvolumens. Die Aufträge sollen einzeln an Fachfirmen und nicht an ein Generalunternehmen, das seinerseits Subunternehmen beauftragt, vergeben werden. Generalplaner und Projektsteuerer gehen davon aus, dass im November die Abbrucharbeiten beginnen. Für Februar 2014 sind die Erdarbeiten terminiert, zwei Monate später sollen die Rohbauarbeiten folgen. Läuft alles glatt, dann ist die Bäderlandschaft im Oktober 2015 in Betrieb.