24.08.2016
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Neuer Radweg: Platz auch für Fußgänger

Es gibt Kritik am neuen Radweg im Derenbachtal.

Es gibt Kritik am neuen Radweg im Derenbachtal.

Foto:

Stephan Propach

Ruppichteroth -

Erste Kritiker hat der neue Radweg entlang der Kreisstraße 17 im Derenbachtal auf den Plan gerufen. Der Radweg sei überdimensioniert, viel zu breit und die Straße entsprechend zu schmal, meint auch unsere Leserin Christel Fischer aus Winterscheid.

Sie weist auf den bereits fertiggestellten Bauabschnitt östlich der Winterscheider Mühle hin und befürchtet, dass Lastwagen und Busse auf diesem Abschnitt demnächst auf den Radweg ausweichen und damit auch die neuen Bordsteine beschädigen.
Mit einer Breite von jeweils drei Metern seien die Fahrspuren der K 17 im Derenbach auch nach dem Bau des Radweges noch breit genug für jeglichen Begegnungsverkehr, erklärt dagegen Dirk Kassel von der Pressestelle des Rhein-Sieg-Kreises. Im Übrigen – so brachte er im Fachamt des Kreishauses in Erfahrung – sei die neue Tresse in diesem Abschnitt als Rad-/Gehweg ausgelegt und deshalb 2,50 bis 2,75 Meter breit.

Mit dem Bau des Radweges entlang der K 17 will der Rhein-Sieg-Kreis die Lücke im Radwegenetz zwischen Hennef-Bröl und Ruppichteroth-Bröleck wenigstens ein Stück weit schließen. Die CDU im Ruppichterother Gemeinderat hat indessen vorgeschlagen, die jetzt entstehende Trasse mit dem bestehenden Weg im Bröltal bei Schönenberg zu verbinden.

Der Bau des Radweges im Derenbachtal soll rund 4,15 Millionen Euro kosten und im Herbst fertig werden. Im Rahmen der Bauarbeiten soll auch die marode Fahrbahndecke der Kreisstraße 17 saniert werden.