26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Polizei fahndet in Bonn: Bande schlägt 40-Jährigen am „Bonner Loch“ bewusstlos
14. January 2016
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Polizei fahndet in Bonn: Bande schlägt 40-Jährigen am „Bonner Loch“ bewusstlos

Blick auf den Bonner Hauptbahnhof mit dem "Bonner Loch"

Blick auf den Bonner Hauptbahnhof mit dem "Bonner Loch"

Foto:

Foto : Michael Sondermann/Stadt Bonn

Bonn -

Ahnungslos ging der 40-jährige Mann gegen 18.30 Uhr mitten in Bonn eine Treppe hoch, da fiel die Bande über ihn her, schlug ihn bewusstlos und bestahl den Wehrlosen. „Ich bin mir sicher, dass es sich um Nordafrikaner gehandelt hat“, so der Geschädigte.

Die Polizei ermittelt nun. „Der Mann kennt sich in dem Umfeld aus“, sagt Polizeipressesprecher Robert Scholten. „Wir sind sicher, dass seine Einschätzung der Herkunft der Täter richtig ist“.

Was war passiert? Im Bereich der Maximilianstraße hielt sich das Verbrechensopfer in der Nähe des „Bonner Lochs“ auf. Plötzlich wurde er – so seine Angaben - unvermittelt von einer Gruppe von fünf bis sechs männlichen Personen heftig attackiert.

„Nach dem aktuellen Sachstand brachten die Unbekannten den 40-Jährigen zu Boden, drückten gegen seinen Hals und entwendeten dann aus einer Jackentasche mehrere hundert Euro Bargeld. Anschließend flüchteten sie unerkannt vom Tatort“, so die Polizei in ihrem Bericht. Der 40-Jährige war nach seinen Angaben kurze Zeit ohne Bewusstsein - er erstattete anschließend Anzeige auf der Polizeiwache GABI.

„Die polizeilichen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen führten bislang noch nicht zur Festnahme der Täter. Wir fahnden jetzt aber massiv, den es kann nicht sein, dass Banden mitten in der Stadt Raubüberfälle begehen“, erklärt Robert Scholten, „das ist eine schwere Straftat“.

Die Männer werden auf der Grundlage von Zeugenangaben wie folgt beschrieben:

1. groß, schlank, ca. 30 Jahre alt dunkle Jacke, Jeanshose

2. kräftige Statur Militärjacke

3. schwarze Lederjacke

Alle Personen hatten kurze schwarze Haare. Das zuständige KK 32 hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem Geschehen übernommen. Mögliche Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 - 150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.