26.07.2016
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Feuerwehr Hennef: Rücktritt löst Bestürzung aus

Beigeordneter Stefan Hanraths (l.) hat den Konflikt um Heinz-Peter Krämer (M.) und Lutz Duckwitz in langen Gesprächen begleitet.

Beigeordneter Stefan Hanraths (l.) hat den Konflikt um Heinz-Peter Krämer (M.) und Lutz Duckwitz in langen Gesprächen begleitet.

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Ralf Rohrmoser von Glasow

Hennef -

Bestürzung hat der Rücktritt von Wehrleiter Heinz-Peter Krämer und Stellvertreter Lutz Duckwitz bei den Führungskräften im Kreis ausgelöst. „Als Leiter der Feuerwehr Eitorf bin ich erschüttert und sprachlos, es tut mir sehr leid“, sagte Gemeindebrandinspektor Jürgen Bensberg.

Claus Müller, in Ruppichteroth nach Auseinandersetzungen in der Feuerwehr im Gemeinderat nicht gewählter Feuerwehrchef, meinte: „Es ist mehr als traurig, was da wohl hinter den Kulissen abgelaufen ist. Menschlich tut mir das sehr leid und ich hoffe, dass das nicht weiter Schule macht.“

Bürgermeister Klaus Pipke bedauerte die Entscheidung. „Auf allen Ebenen der Stadtverwaltung bestand und besteht ein ausgesprochen großes Vertrauen in die fachliche Kompetenz der beiden“, sagte er. Krämer beschrieb die Reaktion der Löschgruppen- und Löschzugführer als „überrascht bis hin zu: Damit habe ich gerechnet. Sie haben uns aufgefordert weiterzumachen“. Doch wie weit er dem trauen könne, ist ihm nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen noch nicht klar.

Aus Kreisen der Hennefer Führungskräfte war aber auch Erleichterung über den Rücktritt zu vernehmen. Am 18. Juni gibt es eine weitere Versammlung, dann soll, nach der ersten Aufregung, über den weiteren Weg zu einer neuen Wehrführung beraten werden. (rvg)


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