25.07.2016
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Radweg an der L 352: Pipke sagt Unterstützung zu

Kreuze gegen das Vergessen - die Bürgerinitiative aus Hennef will an den Bau eines Radwegs nach Heisterschoß erinnern.

Kreuze gegen das Vergessen - die Bürgerinitiative aus Hennef will an den Bau eines Radwegs nach Heisterschoß erinnern.

Foto:

Ulrich Knüttgen

Hennef -

Die Initiative „Wo ist mein Radweg?“ hat einen prominenten Fürsprecher: Bürgermeister Klaus Pipke. Bürger aus Heisterschoß und Neunkirchen-Seelscheid-Remschoß fordern seit einigen Wochen mit der Aufstellung von Kreuzen nachdrücklich den Bau eines Fuß- und Radweges entlang der Landstraße 352 zwischen den beiden Dörfern. Bei einem Gespräch im September hatte Pipke ihnen seine Hilfe zugesagt. Jetzt bedauert er, dass auf der Webseite der Initiative der Eindruck entstanden sei, er sei untätig gewesen.

Dabei habe er doch durch ein Telefonat das Treffen zwischen Bürgern und dem Landesbetrieb Straßenbau, Regionalniederlassung Rhein-Berg vermittelt. Seit langem schon setze sich die Stadt für den Bau ein. Die Strecke aber sei eine Landesstraße, die Planungshoheit liege nicht bei der Stadt.

„Ohne den Abschluss der Planungen durch den Landesbetrieb, ohne einen entsprechenden Beschluss des Regionalrates des Regierungsbezirkes und ohne finanzielle Mittel aus Düssekdorf ist leider noch nichts zu machen“, sagte Pipke. Immerhin sei der Radweg auf der Prioritätenliste der Verkehrskommission des Regionalrates auf Platz 2 vorgerückt und soll nach Informationen des Bürgermeisters 2013 auf Platz 1 vorrücken.

Die technische Planung habe begonnen und das Büro, das den landschaftspflegerischen Begleitplan erstellt, hat mit dem städtischen Umweltamt Kontakt aufgenommen. Der Landschaftsbetrieb wird wohl im ersten Quartal im Landschaftsbeirat des Kreises berichten. „Die Aktionen der Initiative machen weiteren Druck, das ist gut so!“ so Pipke, Schritt für Schritt gehe es voran. (rvg)