25.08.2016
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Linie 7 nach Niederkassel: Porzer dämpfen die Hoffnung

Die Verlängerung der Linie 7 nach Niederkassel ist unwahrscheinlich. (Symbolbild)

Die Verlängerung der Linie 7 nach Niederkassel ist unwahrscheinlich. (Symbolbild)

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dpa

Niederkassel/Köln -

Die Niederkasseler FDP spricht sich für eine Verlängerung der Linie 7 von Porz-Zündorf nach Niederkassel aus. Bei einem Treffen mit dem Porzer Parteifreund Wolf-Gunther Lemke besprachen der liberale Bürgermeisterkandidat Harald Burger und der FDP-Ansprechpartner für Lülsdorf, Ralf Wirges, das Thema.

Von Lemke erfuhren die Niederkasseler, dass die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) Interesse an der Verlängerung der Linie hätten. Die Vorstellung sei, die Linie 7 über die Park-&-Ride-Haltestelle an der Wahner Straße bis in den Zündorfer Süden in Höhe der Ranzeler Straße zu verlängern. Für diese etwa 1,5 Kilometer lange Strecke sei der Ankauf von Grundstücken notwendig. Seit über 15 Jahren bemühe sich die Stadt Köln in Verhandlungen mit den Gebrüdern Broicher um den Erwerb der erforderlichen Grundstücke.

Enorme Kosten

Burger: „Politik und Planung müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, in der Vergangenheit fahrlässig mit der Sicherstellung der Trassenführung umgegangen zu sein.“ Es müsse eine Trassenführung her, mit der die Menschen in allen Ortsteilen leben können. Die Trasse dürfe nicht „über die Terrassen der Menschen führen“.

Eine Weiterführung der Linie 7 nach Niederkassel, so erfuhren die FDP-Politiker von ihren Porzer Kollegen, halte die KVB wegen der enormen Kosten und einem unwirtschaftlichem Kosten-Nutzen-Verhältnis für Wunschdenken. Die FDP Niederkassel will das Projekt trotzdem unterstützen: Vorrang hätten der Umweltschutz und die Entlastung des Verkehrs. (bäu)